Berichte aus dem Ortschaftsrat Dilsberg 2019
  
Sitzung 03.06.2019

Die letzte ordentliche Sitzung des Ortschaftsrates - es folgt noch die Sitzung mit der Verabschiedung des alten und der Konstituierung des neuen Gremiums– war einer der kürzesten. Es lagen diesmal nur wenig zu erledigende Dinge auf dem Ratstisch.
 

Aus dem nichtöffentlichen Teil der letzten Sitzung gab der Ortsvorsteher bekannt:

  • Der Ortschaftsrat hat beschlossen, die Pachtgärten unterhalb des Allmendweges wieder an die Pfälzer katholische Kirchenschaffnei zurückzugeben, d.h. den bestehenden Pachtvertrag zwischen der Stadt Neckargemünd und der Kirchenschaffnei zu kündigen.

    Zum Hintergrund: Die benannten Grundstücke gehören der Kirchenschaffnei. Die Gemeinde Dilsberg und später die Stadt Neckargemünd haben diese Grundstücke angepachtet, um Kleingärten für die Bevölkerung und hier ursprünglich hauptsächlich für die zugezogenen Flüchtlinge und Vertriebenen vorzuhalten. Diese sollten die Möglichkeit haben, Gartenbau für ihren eigenen Lebensunterhalt zu betreiben.

    Der eigentliche Zweck der ursprünglichen Anpachtung ist schon längst entfallen. So gibt es nur noch wenig Interesse an diesen Gärten, sodass neben einem hohen Verwaltungsaufwand auch noch erhebliche Leistungen durch die Stadtgärtnerei erbracht werden müssen, um das Gelände nicht verwildern zu lassen. So sah sich der Ortschaftsrat mehrheitlich zu o.g. Schritt veranlasst.
  • Das unendlich erscheinende Problem mit der Lärmbelastung durch das Fußball-Minispielfeld am Alten Hofweg scheinen wohl zu einem Ende zu kommen. Die Maßnahmen zur Einfriedung, die nur noch einen Zugang für autorisierte Personen erlauben soll, sind beschlossen und die notwendigen Materialein hierfür bestellt. Um einen Ausgleich für die entfallenen Spielmöglichkeiten zu schaffen, soll das der Stadt gehörende Trainingsspielfeld beim Sportplatz herangezogen werden. Dazu müssen aber noch Gespräche mit dem FC Dilsberg geführt werden, der diesen Platz pflegt und bisher abgeschlossen hält.

Nachdem in der letzten Sitzung der Entwurf des sog. vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Dilsberger Str. 7 dem Ortschaftsrat zur Kenntnis vorgelegt worden war, lag nun der Bebauungsplan selbst zur Zustimmung vor. Gegen diesen Plan gab es keine Einwendungen. Einige Ratsmitglieder sahen aber in der vom Landratsamt abgegeben Begründung für diesen Plan ihre zuletzt geäußerten Vermutungen bestätigt: Hier wurde mutmaßlich ein aufwendiger Bebauungsplan gefordert, um über die Hürde von Bearbeitungsfristen zu springen.
  

Unter dem Sammelpunkt „Mitteilungen und Anfragen“ ergaben sich noch folgende Themen:
Nicht zuletzt wegen des hartnäckigen ständigen Anfragens des Ortsvorstehers hat die Telekom sich nun endlich am 15. Mai auf den Funkmast aufgeschaltet, sodass die Bürgerinnen und Bürger, die ihr Mobiltelefon über das Telekomnetz betreiben, nunmehr auch hier normal telefonieren können.
 
Ein Ratsmitglied vom Dilsbergerhof berichtete, dass es in Sachen „Sonderfriedhof“ noch keine endgültige Entscheidung gibt: Das von Herrn Pfarrer Endisch für die Zeit vor Pfingsten vorgesehene Gespräch des Stiftungsrates der Seelsorgeeinheit Neckar-Elsenz mit den Bewohnern des Dilsbergerhofes hat noch nicht stattgefunden. Daher gibt es auch noch keine endgültige Lösung zur Frage der weiteren, seit siebzig Jahren bestehenden Selbstverwaltung dieses Friedhofes.
 
Ein Ortschaftsrat bemängelte, dass die offensichtlichen Kabelarbeiten in der Rainbach, die die Fahrbahn einschränken, bisher nicht zum Abschluss gebracht worden sind.
 
Ein fahrradfahrender Ortschaftsrat reklamierte, dass die Induktionsschleife an der Ampel in Rainbach, derzeit nicht auf Fahrräder oder Kleinroller reagiert. Der Ortsvorsteher wird die Notwendigkeit zur Korrektur Ampelschaltung dem Landratsamt unverzüglich mitteilen, damit Rad- und Rollerfahrer nicht gezwungen werden, bei „Rot“ durch Rainbach zu fahren.
 
Zuletzt wurde die Parksituation vor der Hundepension in der Dilsbergerstraße angesprochen: Da die Parkplätze des Unternehmens überwiegend von dessen eigenen Fahrzeugen belegt sind, gibt es für die Kunden keine oder kaum Parkplätze, sodass diese auf dem Fuß- und Radweg und meist noch innerhalb der Kurve parken müssen, was zu gefährlichen Verkehrssituationen führt. Die Ortsverwaltung wird das Problem mit den Besitzern der Hundepension ansprechen.
 
Diese letzte Arbeitsrunde wurde dann mit einem kleinen Umtrunk geschlossen.

   
Walter Berroth
06.06.2019

Sitzung 06.05.2019

Bei dieser Sitzung waren immerhin drei Bürger anwesend: Zwei wegen eines sie akut betreffenden Tagesordnungspunktes und einer, der sich als Kandidat auf einer der Parteilisten für den Ortschaftsrat befindet.
   
Aus dem nichtöffentlichen Teil der letzten Sitzung berichtete Ortsvorsteher Hoffmann:

  • Die Baumaßnahmen in der Jugendherberge machen zur Zeit gute Fortschritte, nicht zuletzt wegen eines sehr aktiven Architekten des Jugendherbergswerkes.
  • In einem verlassenen Pferdestall entwickelt sich unkontrolliert eine Katzenpopulation, ohne dass jemand Gegenmaßnahmen ergreift. Der Ordnungsdienst der Stadt ist eingeschaltet. Zum Glück gibt es tierliebende Bürger, die die Katzen wenigstens nicht verhungern lassen. Auch der Ortsvorsteher hat sich in die Lösungsfindung für dieses Problem eingeschaltet.

 
Das erste Bauvorhaben, das auf dem Tisch des Rates lag, war – so das Abstimmungsergebnis – nicht ganz unumstritten: Es ging um die Bauvoranfrage und Vergrößerung von Pferdeställen am Alten Hofweg. Hier war nicht klar, ob die bisherige Anlage überhaupt eine genehmigte war oder ob – wie von einem Ortschaftsrat eingebracht – die Stallungen nicht aus einer ursprünglich fahrbaren und damit genehmigungsfreien Hütte entstanden sind. Der Ortschaftsrat stimmte letztendlich der Erneuerung mit gerade noch hinreichender Mehrheit zu.
  
Beim zweiten Bauvorhaben ging es nicht um die Zustimmung des Ortschaftsrates: Hier wurde lediglich der Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Neckargemünder Straße 7 zur Kenntnis gegeben.
  
Was steckt hinter diesem ungewöhnlichen Verfahren?
Obwohl sowohl der Ortschaftsrat als auch der Gemeinderat der Bauvoranfrage für das am Ortseingang von Dilsberg gelegene Objekt bereits zugestimmt haben, hat die Baubehörde des Landratsamtes nach monatelangen Wartezeiten angeordnet, für diese Baumaßnahme einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen. Begründung: Für einen (sehr kleinen) Teil des geplanten Baugeländes gibt es keinen Bebauungsplan.
Dieser vorhabenbezogene Bebauungsplan wird nun den sog. Trägern öffentlicher Belange (Fachbehörden wie, Naturschutzbehörde, Wasserwirtschaftsamt usw.)  mit der Aufforderung zur Stellungnahme vorgelegt. Nachdem die diversen Träger ihre Stellungahmen abgegeben haben, werden dann Ortschaftsrat und letztendlich Gemeinderat um ihre Zustimmung zu diesem speziellen Bebauungsplan gebeten. Schließt sich das Landratsamt dem Votum der beiden Gremien an, dann kann der Bauherr mit dem Bau beginnen.
Obwohl nichts zu beschließen war, gab es doch eine einheitliche Meinung der Rätinnen und Räte zu diesem Verfahren, die von einem Ortschaftsrat so beschrieben wurde: Es drängt sich doch die Frage auf, ob dieses zeitaufwändige und für den Bauherren sehr teure Verfahren nicht hauptsächlich deswegen gewählt wurde, um die Bearbeitungsfristen des Amtes verlängern zu können.
   
Unter „Mitteilungen und Anfragen“ bedankte sich der Ortsvorsteher für den Leserbrief einer Ortschaftsrätin, die mit diesem die vollkommen irrigen Meinungen einer anderen Leserbriefschreiberin zur Feuerwehr sachlich korrigierte.
  
Auf seine Rückfrage, ob Mitglieder des Rates noch ein Angebot für das Ferienprogramm der Stadt machen wollten, boten drei von ihnen spontan ihr Engagement für einen Tischtennistag an.

Ortschaftsrat Maurer teilte mit, dass sie aus ihrer unverbindlichen Mountainbike-Gruppe eine Gruppe mit dem Namen „Dilsberger Radler“ gebildet hätten, um an der Aktion „Stadtradeln“ teilzunehmen. Dieser Gruppe kann sich jeder/jede radfahrende Dilsberger/Dilsbergerin anschließen (auch E-Biker/innen). Eine Registrierung über die „www.stadtradeln.de/neckargemünd“ ist notwendig

Der nichtöffentliche Teil der Sitzung nahm dann wieder so viel Zeit in Anspruch wie der öffentliche.


Walter Berroth
12.05.2019
  

Sitzung 8.04.2019

Die vorletzte Sitzung des amtierenden Ortschaftsrates fand in fast voller Besetzung statt.
 
Vor Eintritt in die Tagesordnung machte eine Bürgerin wieder einmal auf die Probleme mit dem Minispielfeld an der Grundschule aufmerksam. Dort hat inzwischen ein Anwohner mit Kabelbindern das Tor verschlossen, wozu er natürlich nicht berechtigt ist. Die Bürgerin regte an, den Bolzplatz beim FC, den dieser im Moment verschlossen hält, den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen.
  
Dabei wurde von Mitgliedern des Ortschaftsrats festgestellt, dass dieser Hartplatz Eigentum der Stadt ist, der sowohl für den FC als auch für die Bürger und für die Besucher der Jugendherberge gebaut worden ist. Ortsvorsteher Hoffmann sicherte zu, den Vorschlag aufzugreifen.

Aus dem nichtöffentlichen Teil der Letzten Sitzung gab Ortsvorsteher Hoffmann u.a. bekannt:

  • Die Renovierungsarbeiten der Jugendherberge laufen nach Plan.
     
  • Der Ortschaftsrat hatte beim Max-Born-Gymnasium um einen Entwurf für ein Graffiti am Anfang des Bannholzweges gebeten. Mit diesem Graffiti sollen Lastwagenfahrer abgehalten werden, in den Bannholzweg einzubiegen, statt die Abzweigung nach Mückenloch zu nehmen. Von den vorgelegten Entwürfen wurde einer als eventuell realisierbar angesehen. Allerdings ist auch der noch zu modifizieren.
     
  • Ein Ortschaftsrat berichtete von den Vorgängen um den besonderen Friedhof für die Bewohner/Bewohnerinnen des Dilsbergerhofes (siehe gesonderte Berichterstattung auf der Dilsberg-Homepage).
      
  • Um eine E-Bike-Ladestation in Dilsberg zu installieren, werden noch Sponsoren gesucht.
       
  • Die Probleme mit den Decken in der Grundschule, aus denen offensichtlich Isoliermaterial rieselt, werden nun angegangen.

 
Ein Baugesuch aus der Oberen Straße beschäftigte dann die Rätinnen und Räte. Hier wurden von der Bauherrin fünf Befreiungen vom Bebauungsplan beantragt, die einzeln diskutiert wurden. Der Beschlüsse fielen dann jeweils einstimmig aus:
Vier der beantragten Befreiungen (u.a. die zur Dachdeckung mit Falzziegeln) wurde zugestimmt. Keine Zustimmung fand allerdings der Antrag auf Einbau von zwei Dachflächenfenstern. Hier sollte an der im Bebauungsplan festgelegten Verpflichtung zum Einbau von Dachgauben festgehalten werden. (Diesem Votum schloss sich inzwischen auch der BUV-Ausschuss des Gemeinderates wenn auch in einer knappen Entscheidung an)

Das zweite Baugesuch zur Errichtung eines Carports im Tillyweg war rasch behandelt. Der Ortschaftsrat stimmte mit der Maßgabe zu, dass eine seitliche Verkleidung des Carports ausdrücklich ausgeschlossen wird.
 
Der Nachtwächterumzug zur sog. Earth-Hour, an dem ca. 120 Personen teilgenommen haben, wurde vom Ortschaftsrat als voller Erfolg bewertet. Es wurde angeregt, diese Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen.
  
Auch der Stadtputztag, an dem 13 Bürgerinnen und Bürger Dilsbergs teilgenommen haben, wurde als wichtiges bürgerschaftliches Engagement gewertet. Als Wehmutstropfen musste allerdings festgestellt werden, dass das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei ca. 62 Jahren lag und das auch nur deswegen, weil zwei Jugendliche aus einer Familie in der Feste unter den Müllsammlern waren.
 
Was in anderen Ortsteilen der Stadt unter der Tagesordnung erschien, wurde in Dilsberg unter dem Sammelpunkt „Mitteilungen und Fragen“ behandelt:
Der Ortschaftsrat nahm zustimmende Kenntnis sowohl von der geänderten Geschäftsordnung des Gemeinderates als auch von der neuen Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeit. Allerdings wurde dabei betont, dass auch nach der Erhöhung die Entschädigungssätze eine der niedrigsten im Rhein-Neckar-Kreis sind.
  
Aus der Mitte des Ortschaftsrates wurde noch nach dem Stand der Baumaßnahme in der Unteren Straße gefragt. Hier liegt nach dem Abriss des alten Hauses die Baustelle seit vielen Monaten brach und bietet einen immer mehr verwilderten Eindruck. Der Ortsvorsteher konnte keinen Grund für den Stillstand benennen und will Informationen zu der Angelegenheit einholen, zumal der genehmigte Bauantrag für das Gebäude demnächst seine Gültigkeit verlieren wird.
 
Zum Schluss berichteten die Mitglieder des Rates noch vom aktuellen Stand der Wahlbewerbungen für den neuen Ortschaftsrat. Dabei stellte sich heraus, dass immerhin sieben der derzeitigen Mitglieder wieder für das Gremium kandidieren. Das sowohl an Lebensalter als auch an „Dienstalter“ älteste Mitglied kandidiert allerdings nicht mehr.
  
Walter Berroth
11.04.2019
  

Sitzung 18.03.2019
Zwei Bürger zeigten Interesse an der Sitzung des Ortschaftsrates. Einer aus Rainbach stellte anhand von Bildern vor, wie bei der ehemaligen Kläranlage durch unsachgemäßes Rasenmähen die Bäume beschädigt werden. Offensichtlich wird hier mit einem großen Gerät gemäht, das dann an den Bäumen entlang schrappt und deren Rinde herunterreißt. Ortsvorsteher Hoffmann, sicherte zu, bei der Stadtgärtnerei in der Sache vorstellig zu werden.
  
Aus dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung gab der Ortsvorsteher u.a. bekannt:
  • Da der Behindertenparkplatz in der Unteren Straße nicht mehr benötigt wird, soll er wieder zu einem allgemeinen Parkplatz umgewidmet werden.
  • In den offenen Gräben am Siedlerweg wurde erneut Jauche festgestellt. Der Gemeindevollzugsdienst wurde daher beauftragt, den Verursacher ausfindig zu machen.
  • Da die bisherige Stelle für stationäre Geschwindigkeitsmessungen in Rainbach aufgegeben werden musste, wird eine neue Möglichkeit gesucht. Es gibt schon zwei Angebote von dort ansässigen Bürgern, das Gerät auf ihrem Privatgelände aufzustellen.
  

Die anstehenden Kommunal- und Europawahlen haben die Ortsverwaltung  wie zu erwarten vor Probleme gestellt, da die Personen, die für ein kommunales Amt kandidieren, nicht als Wahlhelfer eingesetzt werden können. Ortsvorsteher Hoffman ist es aber gelungen, eine  sachkundige Wahlhelfermannschaft zusammenzustellen. 

Die Plakataktion des Ortschaftsrates in den  Dreißiger-Zonen  läuft demnächst aus, da die Plakate maximal vier  Wochen aufgestellt bzw. aufgehängt werden dürfen. Der Ortschaftsrat beschloss, nach der Kommunal-/Europawahl noch einmal eine solche Aktion durchzuführen. 
  
Die Vereinsbesprechung, die nach längerer Pause wieder durchgeführt wurde, kann als voller Erfolg bezeichnet werden: Es gab bei starker Beteiligung ein einvernehmliches Klima bei dieser Versammlung, sodass effektive Absprachen getroffen werden konnten.
  
Dem Ortschaftsrat liegt ein Angebot  der Stadtwerke Heidelberg vor, in Dilsberg ein Benefizkonzert mit drei bis vier Kapellen durchzuführen. Dieses Angebot wurde auch auf der Vereinsversammlung angesprochen. Nachdem dieses Jahr bereits sehr viele Veranstaltungen auf der Feste geplant sind und die Bevölkerung sich immer mehr über die sommerliche Dauerbelastung beschwert, kam der Ortschaftsrat zu folgendem Beschluss:
Den Stadtwerken soll angeboten werden, eine solche Veranstaltung bei der Grundschule durchzuführen – das hätte schon wegen der vorhandenen Infrastruktur Vorteile  - oder aber ihr Angebot auf das nächste Jahr zu verschieben.
  
Da der Gemeinderat die Zurverfügungstellung entsprechender Haushaltsmittel beschlossen hat, kann nun eine neue Beschallungsanlage für die Graf-von-Lauffen-Halle angeschafft werden. Es werden im Moment entsprechende Angebote für eine einfach zu bedienende Anlage eingeholt. Auch die Heizungssteuerung für die Halle soll  erneuert werden.
  
Unter dem Sammel-Tagesordnungspunkt „Mitteilungen und Anfragen“ wurden dann u.a. noch folgende Sachverhalte angesprochen:

  • Am südlichen Buswartehäuschen in Rainbach wurde wieder ein Graffiti aufgesprüht. Dies wurde zur Anzeige gebracht. Ortschaftsrat Ruf hat das Graffiti inzwischen wieder übermalt.
  • Ortsvorsteher Hoffmann hat wiederholt Kontakt mit der Telekom wegen des Internet-Ausbaus in Dilsberg aufgenommen. Er hat angeboten, alle Daten mit allen Fragen aus dem Ortsteil noch einmal zusammenzustellen und diese dann der Telekom zu übermitteln.
  • Das Aufschalten der Telekom auf den Funkmast steht offensichtlich kurz bevor.
  • Die Ampelschaltung in Rainbach ist nach Auskunft des Straßenverkehrsamtes umgestellt worden, sodass die Phasen nun länger sind. Die Mitglieder des Ortschaftsrates waren sich aber darüber einig, dass die Phase immer noch zu kurz ist, um Engpässe bei der Begegnung mit Bussen zu vermeiden. Dies soll dem Amt entsprechend mitgeteilt werden.

Der nichtöffentliche Teil einer der letzten Sitzungen dieses Ortschaftsrates war dann noch einmal fast so lang wie der öffentliche.

Walter Berroth
20.03.2019
  

Sitzung 17.02.2019
Obwohl die Ortschaftsräte diesmal nicht über Bauanträge abzustimmen hatten, gab es viel zu besprechen bei der Februar-Sitzung des Ortschaftsrates Dilsberg.
  
Hauptthema war diesmal der Verkehr und wie man hier im Ort Verbesserung erreichen kann. Der Abschlussbericht des „Arbeitskreises Wege“ war das herausragende Thema, mit dem sich der Ortschaftsrat in dieser Sitzung lange und intensiv beschäftigt hat. Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes bedankte sich Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann bei den Mitgliedern des Arbeitskreises recht herzlich für die tagelange ehrenamtliche Tätigkeit und den mit zahlreichen rechtlichen und organisatorischen Hinweisen gespickten Abschlussbericht. Die Hauptarbeit dabei hatte sicher Frau Sonja Harth, die in vielen Stunden die Ergebnisse von Begehungen mit zahlreichen Fotos der Situationen zusammengetragen und dokumentiert hat. Natürlich kann so ein umfangreiches Projekt nicht ohne entsprechend engagierte Mitstreiterinnen gelingen, dies waren Frau Verena Seufert, die Schulleiterin, Frau Witt-Herrmann, sowie die Ortschaftsrätinnen Monika Nohe-Weinert und Ingrid Schmitt.

Als kleines äußeres Zeichen der Anerkennung wurden durch den Ortsvorsteher Präsente überreicht. Nach einer kurzen Einführung von Frau Harth, aus welchen Beweggründen dieser Arbeitskreis entstanden ist, gingen die Ortschaftsräte daran, die einzelnen Situationen des Berichts zu analysieren. Dabei geht es vor allem um die Schwächsten unserer Bürger, die Kinder und die Älteren. Zahlreiche Fußwege wurden systematisch anhand der bestehenden Situationen besprochen und entsprechende Maßnahmen beschlossen. Diese werden nun zuerst mit dem Gemeindevollzugsdienst besprochen werden und dann an das Straßenverkehrsamt weitergeleitet. Sicher werden diese Themen bei einer der nächsten Verkehrstagfahrt vor Ort erneut behandelt und dann die entsprechenden verkehrsrechtlichen Anordnungen von dort getroffen. Dabei ging es überwiegend um Überwege die teils als Querungshilfen, teils als Zebrastreifen beantragt werden sollen. 
 
Nun war bei der Vielzahl der Punkte auch den Ortschaftsräten bewusst, dass wohl nicht alles wie beantragt genehmigt werden wird, aber ein Versuch sollte es allemal Wert sein in dem Bewusstsein, für die Bürgerinnen und Bürger das optimale getan zu haben.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Aktion von Ortschaftrat Karlheinz Streib, der durch das Sammeln von ca. 60 Unterschriften bei den Anwohnern in den Straßen „Am Blumenstrich“ und „Tillyweg“ dem Wunsch auf Installation eines Verkehrsspiegels an der Einmündung des Blumenstrichs in die Kreisstraße neue Impulse verleihen möchte, um eine Wiederaufnahme unseres bereits schon zweimal abgelehnten Antrages beim Straßenverkehrsamtes zu erreichen. Ob es gelingt, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls sind die Anwohner dieses Ortsteils fast komplett der Meinung, dass dieser Verkehrsspiegel zur Erhöhung der Sicherheit beitragen wird, obwohl das Straßenverkehrsamt für eine Entscheidung immer auch die Unfallstatistik an solchen Punkten heranzieht. Da dort nur wenige Unfälle gemeldet wurden, obwohl viel mehr dort passiert ist, man sich oft auch ohne Polizei einigt, dürfte auch diesmal viel Kraftaufwand nötig sein, die Verkehrstagfahrt von der Notwendigkeit eines Verkehrsspiegels dort zu überzeugen.
   
Der Antrag von Ortschaftsrat Hoefele, am Anfang der Straßen Bannholzweg, Am Schänzel und Im Schafgarten die Zahl 30 auf den Straßen aufzubringen wurde einstimmig befürwortet, da dort auch immer wieder festgestellt wird, dass sich Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten. Es wird vermutet, dass das 30er-Zonen-Schild gleich an der Einmündung am Bannholzweg durch die Kurve nicht unbedingt die nötige Beachtung findet. Durch rücksichtslose Fahrweise dort kamen hier schon mehrfach Tiere zu Schaden, was bei den Anwohnern verständlicherweise Frust und Wut ausgelöst hat. Auch dieser Antrag muss jetzt an die Verkehrskommission zur Anordnung weitergeleitet werden.

Auch über die Modalitäten der vier Wahlen am 26. Mai 2019 wurde von Ortsvorsteher Hoffmann berichtet, da sich hier verschiedene Vorschriften teilweise geändert haben. Auch wurde von ihm darauf hingewiesen, dass für diese Wahl jede Menge Wahlhelfer benötigt werden, da die Kandidaten auf den Listen für Gemeinde- und Ortschaftsrat für dieses Amt ja nicht zur Verfügung stehen können. Die Liste ist zwar schon gut gefüllt, für weitere Wahlhelfer ist allerdings immer noch Platz. Wer möchte, kann sich gerne noch bei der Ortsverwaltung melden.
  
Die Seniorenfeier war Gegenstand einer Nachlese im Ortschaftsrat. Die Räte berichteten von viel positiver Resonanz der Besucher, wobei sicher auch die etwas andere Programmgestaltung diesmal für ein Wohlfühlen der Senioren gesorgt hatte. Ortsvorsteher Hoffmann wollte es auch diesmal nicht versäumen, allen Programmgestaltern, allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie vor allem Hausmeister Pittmann recht herzlich für die aufopfernde Tätigkeit im Hintergrund zu danken, dass die Halle dann doch noch angenehm temperiert war. Die eingegangene Spende wird gerne für kleinere Anschaffungen für die Halle verwendet, auch dafür herzlichen Dank an die Senioren.
 
Unter Mitteilungen und Anfragen wurde vom Ortsvorsteher berichtet, dass die Geschwindigkeitsmessung in der Rainbach doch bemerkenswerte Ergebnisse gebracht hat.

So wurde zum Beispiel die Höchstgeschwindigkeit beim Anwesen Fischer in Richtung Bergfeste mit 108 km/h gemessen, wobei die meisten Fahrer sicher nicht so schnell unterwegs waren, allerdings fuhren 85 % dort bereits mit 48 km/h den Berg hoch, was ja auch schon etwas zu viel ist.
 
Das Buswartehäuschen in der Rainbach hat schon wieder eine großflächige Verzierung erhalten. Da diese nicht bestellt war, wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Nun wird anhand des „Gemäldes“ geprüft, wer der „Künstler“ war, um ihm dann die Kosten für die Renovierung zu präsentieren.
  
Der Termin für den nächsten Stadtputztag wurde auf den 30. März 2019 festgelegt. Die ehrenamtlichen „Dilsberger Landschaftsputzer“ treffen sich wie immer um 9:00 Uhr auf der Tuchbleiche, wo dann die Einteilung der Reinigungstrupps erfolgt. Das abschließende Mittagessen erfolgt dann nach 12.oo Uhr beim THW in Neckargemünd im neuen Depot in Kleingemünd.
  
Der Ortsvorsteher berichtet erneut von seinem Anlauf, Infos sowohl über die Aufschaltung von Telekom auf den Funkmast als auch über die Anbindung an das schnelle Internet zu bekommen. Es ist fast unmöglich, entsprechende Kontakte aufzubauen, um Konkretes zu erfahren. Es gibt aber neue Hoffnung. Der Ortschaftsrat und die Bevölkerung werden zeitnah entsprechend informiert. 
  
Hoffmann erinnerte auch noch einmal an die Vereinsbesprechung am Donnerstag, 21. Februar 2019 um 19:00 Uhr im Rathaus in Dilsberg. Dort werden nicht nur Termine besprochen, die Vereinsvertreter haben hier auch Gelegenheit, ihre Fragen los zu werden.
  
Am Ende des öffentlichen Teils der Sitzung teilte Hoffmann mit, dass die Ortsverwaltung spontan etwas tun will, um die Autofahrer in den 30er Zonen in Dilsberg auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung hinzuweisen. Dazu werden in den nächsten Tagen „Erinnerungsplakate“ aufgehängt. Bleibt zu hoffen, dass diese Hinweise ernst genommen werden, weil die Ortsverwaltung nur bitten kann, tun müssen die Anwohner das dann letztendlich selbst.
   
Nun hatte der Rat noch die Punkte im nichtöffentlichen Bereich abzuarbeiten und nach der Sitzung hatte man noch Gelegenheit, sich ein wenig außerhalb von Tagesordnungen auszutauschen.

Bernhard Hoffmann
Ortsvorsteher 19.02.2019
  
Sitzung 14.01.2019
 

Nach dem Austausch bester Wünsche für das neue Jahr ehrte Ortsvorsteher Hoffmann nochmals Ortschaftsrat Jürgen Maurer für 25 Blutspenden beim Roten Kreuz und hob dessen enorme gemeinnützige Leistung hervor. Die offizielle Ehrung durch den Bürgermeister hatte bereits am vorangegangenen Freitag im Rahmen des Neujahrsempfangs stattgefunden.
   

Von den in nicht öffentlicher Sitzung am 18.12.2018 behandelnden Tagesordnungspunkten wurde vom Ortsvorsteher u.a. bekanntgegeben:

  • Zukünftig soll der Ortschaftsrat umfassend über die aktuellen Baumaßnahmen im Rahmen der Renovierung der Jugendherberge informiert werden. Wegen der bisherigen Bau-Verzögerungen kann die Jugendherberge nicht wie geplant im Juni, sondern vermutlich erst im Herbst 2019 wiedereröffnet werden.
  • Die alternativen Vorschläge, die der Ortsvorsteher zur Lösung des Toilettennotstands in Dilsberg gemacht hat, befinden sich zur Bewertung bei der Stadtverwaltung.
  • Die Planung der Ladestation am Fahrradunterstand soll im Frühjahr wieder aufgegriffen werden.
  • Zur Bemerkung eines Ortschaftsrates, dass die Berichterstattung über Dilsberger Ereignisse inzwischen mangelhaft sei, stellte der Ortsvorsteher fest:

Eine solch perfekte Rundum-Berichterstattungslösung, wie wir sie mit Frau Oemler und Herrn Zantopp hatten, wird es vermutlich nicht mehr geben. Derzeit schreibt dankenswerterweise Frau Rondot immer dann, wenn sie in Dilsberg anwesend ist. Bei ihrer Abwesenheit muss die Berichterstattung von anderen Personen übernommen werden, was z.Zt. relativ gut funktioniert. Die Vereine sind schon seit längerer Zeit gehalten, die Berichterstattung über ihre Veranstaltungen selbst zu übernehmen. Ausnahmen hierbei bilden Vereinsjubiläen und sonstige besondere Veranstaltungen.
  
Eine Bauangelegenheit lag auf dem Tisch: In der Straße „Am Blumenstrich“ möchte ein Anwohner vor seiner Garage einen Carport bauen, der bis zur Straße vor reicht. Im Bebauungsplan ist für Garagen ein Straßenabstand von 5 m vorgesehen. Deshalb wird zum Bau des Carports eine Befreiung von dieser Vorschrift benötigt. Der Ortschaftsrat stimmte der Maßnahme einstimmig zu, da der Sinn der Abstandsregelung mit einem Carport eingehalten wird: Die Einsicht in die Straße soll nicht versperrt. Um dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen, wollten die Ratsmitglieder aber sichergestellt haben, dass der Carport an den Seitenwänden nicht verkleidet wird.
   
Für die anstehenden Veranstaltungen legte der Ortschaftsrat fest:
Auf der nächsten Sitzung am 12. Februar soll über die Ergebnisse des Arbeitskreises „Wege“ diskutiert werden. Dazu werden die Damen eingeladen, die diesen Arbeitskreis initiiert und einen ausführlichen Bericht über ihre Errkundungen erstellt haben.
Die von einigen Vereinen wieder angeregte Vereinsbesprechung für den Dilsberg wird  am 21. Februar um 19 Uhr im Rathaus stattfinden.
 
Schließlich gab es noch eine Nachlese zum Dilsberger Silvester-Auftritt im Fernsehen:
Manches wurde als gelungen empfunden. Was der Ortschaftsrat wie viele Bürger auch bedauerte, war die Tatsache, dass der Gesang der Nachtwächter nur im Hintergrund zu hören war. Und dieses Lied, bei dem fast alle Besucher mit einstimmen, steht eigentlich für den Höhepunkt der Silvesternacht auf dem Dilsberg.
  
Aus der Reihe der Ortschaftsrats-Mitglieder wurde noch die Situation auf dem Friedhofsparkplatz angesprochen: Dieser ist inzwischen wieder zum Abstellplatz für Pferdanhänger und nicht genutzte PKW geworden. Ortsvorsteher Hoffmann wird deshalb die entsprechenden Fahrzeugbesitzer auf die nicht zugelassene Zweckentfremdung des Platzes – der ja auch ein Verkehrsübungsplatz ist – hinweisen.
Schließlich wurde noch der diesjährige Burgeröffnungstermin weitergegeben: Am 31. März wird Herr Erles im Rahmen eines offiziellen Aktes die Burg wieder eröffnen.
  
Da die Tagesordnung des nichtöffentlichen Teils der Sitzung rasch behandelt werden konnte, dürfte kein Ratsmitglied zu spät nach Hause gekommen sein.
  
Walter Berroth
19.01.2019