Berichte aus dem Ortschaftsrat Dilsberg 2017
  
Sitzung 16. Januar 2017
Der Ortschaftsrat traf sich zur ersten Sitzung im neuen Jahr vollzählig, wenn auch teilweise verschnupft.
 
Zu Beginn wurden die Beschlüsse aus dem nichtöffentlichen Teil der letzten Ortschaftsratssitzung bekanntgegeben, von denen folgende Punkte von allgemeinem Interesse sein dürften:
1. Dem Antrag eines Grundstückeigentümers, den der Gemeinde gehörenden Grillplatz im Allmendweg ersatzlos zu räumen, konnte das Gremium nicht entsprechen. Der Grillplatz ist vor allem für die wieder zu eröffnende Jugendherberg von großer Bedeutung. Dem Eigentümer waren in einem Gespräch mit Ortsvorsteher, Bauamt und Gebäudemanagement drei Kompromissangebote gemacht worden, die seine dort befindlichen Grundstücke nicht tangieren. Auf diese Alternativen wollte er sich aber nicht einlassen.
  
2. Ein Dilsberger Geschäft in der Feste hat der Stadt angeboten, dort ein Informationszentrum einzurichten, damit die Touristen auch vor Ort über die Angebote der Stadt und des Landes informiert werden können. Der Ortschaftsrat unterstützt diesen Vorschlag einstimmig.
   
3. Die langjährige Pressevertreterin des Dilsbergs und der Presse-Fotograf haben ihren Rückzug aus dieser Tätigkeit angekündigt, weshalb Nachfolger gesucht werden.
   
4. Der vom Ortschaftsrat vorgeschlagene Ort in der Feste für einen auf privatem Gelände zu erstellenden Fahrradständer, wird vom Stadtbauamt als ungeeignet gehalten. Der neue Vorschlag des Ortschaftsrates für einen geeigneten Ort: Burghofweg, vor der Bogenbrücke am Aufgang zur Burganlage. Dazu muss das Land als Eigentümer des Grundstücks angefragt werden.
  
5. Die Vorschläge zweier Bürger zur weiteren Entwicklung des Dilsbergs sollen auf einer der nächsten Sitzungen diskutiert werden.
   
6. In einem Gespräch der Ortsvorsteher mit dem Bürgermeister wurde hinsichtlich der Einbindung der Ortsteile in die Stadt vereinbart, dass der Bürgermeister vierteljährlich Sprechstunden in den Ortsteilen abhält und die beiden Ortsvorsteher und die Ortsvorsteherin sich im selben Rhythmus mit dem Bürgermeister zu einem Jour-Fix treffen.
Das dem Ortschaftsrat vorgelegte Baugesuch vom Blumenstrich fand keine ungeteilte Zustimmung. Der geplanten Einfriedung mit einer Höhe von 1,8 Meter (ein Meter über der im Bebauungsplan vorgesehene Höhe) muss wohl zugelassen werden, da solche fast wehrmauerähnlichen Einfriedungen bereits auf anderen Grundstücken genehmigt worden sind. Der Errichtung eines Schwimmbades mit Technikraum und Holzterasse wurde allerdings nur mehrheitlich zugestimmt. Mit diesem Gartenausbau ist die Vorgabe des Bebauungsplanes zu waldähnlicher Gestaltung wohl nicht erfüllt.
 
An zusätzlichen Informationen wurde weitergegeben:
- Die neu eingetroffenen Hundekottütenspender werden aufgestellt:
- Am Schänzel beim Weg zum Hochbehälter
- Am Herrwiesenweg in Dilsbergerhof
- Am Ende der Bachgasse in Dilsbergerhof
- Am Ende des Wirtschaftsweges zur ehemaligen Kläranlage in Dilsbergerhof
 
- Im Februar soll ein Gespräch mit den Vereinen zur Neugestaltung von Burgfest und Weihnachtsmeile stattfinden. Dazu wollen einige Vereinsvertreter Vorschläge einbringen.
 
- Die zukünftige Pressearbeit für den Dilsberg wollen Sarah Rondot als Text-Berichterstatterin und Lana Schneider als Bild-Berichterstatterin übernehmen.
- Am 11. März soll ein gemeinsamer Stadtputztag in der Kernstadt und in allen Ortsteilen stattfinden.
 
- Auf die Aktion der Ortsverwaltung, entsprechende Faltblätter an die PKWs zu klemmen, die auf einem Gehweg parken, gab es bisher sehr unterschiedliche Reaktionen.
 
- In Kooperation zwischen der Tischtennisabteilung des Turnerbundes und der Grundschule Dilsberg-Mückenloch findet eine Tischtennis-Meisterschaft der Grundschüler statt. Endspiele sind am 8. Februar.
  
Von Seiten eines Ortschaftsrats-Mitgliedes wurde die Baumfällaktion am Schänzel angesprochen. Sowohl er als auch viele Anwohner halten das, was dort geschehen ist, für unverhältnismäßig und grausam. Sie können darin keine sinnvolle Waldpflege erkennen. Deshalb werden sich einige Anwohner mit einem Anschreiben an das Landwirtschaftsministerium wenden.

Abschließend wurde der Einsatzplan für die Altenfeier am 29. Januar abgestimmt und beschlossen. Dabei werden wieder alle Ortschaftsrats-Mitglieder und deren Ehepartner an zwei Tagen im Einsatz sein, also auch diejenigen, die selbst eine Einladung zur Feier in der Tasche haben.
  
OR Walter Berroth 19.01.2017