Berichte aus dem Ortschaftsrat Dilsberg 2015 



Sitzung 8. November 2015
 
Auch wenn die Tagesordnung nicht umfangreich war, so war sie doch inhaltsreich.

Das vorliegende Baugesuch stellte sich als unproblematisch dar: Ein Hausbesitzer am Mühlwald will sein Gebäude erweitern, indem er die Loggia schließt und das Dach mit Gauben ausbaut. Beide Maßnahmen passen in die Umgebungsbebauung, sodass die Ortschaftsrätinnen und -räte einstimmig zustimmen konnten.
  
Unter dem Tagesordnungspunkt „Entwicklungsoffensive Stadt Neckargemünd – Handlungsschwerpunkte Ortsteile“ wurden noch einmal die Punkte angesprochen wie sie auch in der entsprechenden Veranstaltung in der Tuchbleichenhalle benannt worden waren. Im Vordergrund steht der Breitbandausbau. Was für Dilsberg aber auch erstrebenswert wäre, ist eine Art Ortsmittelpunkt, also eine Anlaufstelle, wo man sich treffen kann. Hier wäre zu überlegen, ob man eine der räumlichen Angebote, die es bereits gibt (z.B. katholisches Pfarrheim, evang. Haus der Begegnung) als Ort für regelmäßige Begegnungen unterschiedlicher Kreise und Interessenten einsetzen könnte und sollte.
  
Das von anderen Ortsteilen angesprochene Problem der mangelnden Aufenthaltsqualität wird für den Dilsberg nur beschränkt so wahrgenommen. Abgesehen von der nicht zufriedenstellenden Gastronomie-Dichte gibt es aber hier – vor allem in der wärmeren Jahreszeit - viele schöne und gut gelegene Plätze, an denen man ich aufhalten kann. Der Dilsberg hat mit Sicherheit eine Dichte von Sitzgelegenheiten, wie sie nicht einmal die Kernstadt hat.
 
Ortsvorsteher Hoffmann berichtete von der Verkehrstagesfahrt, bei der die Optimierung der Beschilderung in Rainbach angesprochen wurde. Die Verkehrskommission sah hier aber weder Handlungsmöglichkeiten noch Handlungsbedarf.
 
Als sehr positiv registrierte der Ortschaftsrat, dass die für den Dilsberg geplanten Baumaßnahmen zügig umgesetzt worden sind: Die Treppe vom Parkplatz zur Graf-von-Lauffen-Halle, der barrierefreie Zugang zur Halle und die Komplettsanierung des Rathausdaches.
 
Die Hobbykünstlerausstellung wurde als voller Erflog wahrgenommen. Das Erstaunen eines Ortschaftsrates über so viele Talente in unserem Ortsteil, wurde von allen geteilt. Allein die Tatsache, dass mit fünf Lesungen fast ausschließlich Dilsberger Autoren ein Wochenprogramm gefüllt werden konnte, ist schon als etwas Besonderes hervorzuheben.
 
Alle Ortschaftsratsmitglieder dankten herzlich Ortsvorsteher Hoffmann und seiner Frau für diese hervorragende Organisationsleistung.
 
OR Walter Berroth 13.11.2015


Sitzung 14. September 2015

Die Sommerpause war es, die zu einem Stau bei den unbearbeiteten Bauanträgen geführt hat. So hatte sich der OR mit fünf ganz unterschiedlichen Anträgen zu beschäftigen.

Unkompliziert war der Antrag auf Umwidmung von Privaträumen in Praxisräume in Rainbach, da die dazu erforderlich Fahrzeug-Stellplätze vorhanden sind.
Praktisch durch gewunken hat der OR auch die Verschiebung eines geplanten und bereits genehmigten Neubaus in der Neuhofer Straße um zwei Meter.

Über das im Bannholzweg geplante Laternendach, das auf einem Einfamilienhaus aufgebaut werden soll, wurde schon länger diskutiert. Schließlich ist eine solche Konstruktion im Bebauungsplan nicht vorgesehen und dort bisher auch nicht vorhanden. Neun von zehn Mitgliedern sprachen sich für dieses Dachnovum aus. Es wird nun spannend, ob diese Dachform in dem Gebiet Nachahmer finden wird, die aufgrund der jetzt erteilten Genehmigung (der Technische Ausschuss des Gemeinderates hat inzwischen auch mehrheitlich zugestimmt) einen Anspruch auf solche Dachaufbauten haben.
Diskussion gab es auch über die Umwidmung einer bisher privat genutzten Dachterrasse in der Oberen Straße zu einer „zeitweiligen gewerblichen Nutzung“.
Mit sechs Ja-Stimmen, einer Gegenstimme und drei Enthaltungen fand der Antrag aber schließlich eine Mehrheit.
Die intensivste Diskussion ergab sich um ein Baugesuch im Burghofweg. Hier will der neue Besitzer des an einem Stadtmauerstück gebauten Hauses anstelle einer vorhandenen Gaube eine Loggia und im oberen Teil des Daches eine zusätzliche Gaube einbauen. Zu den drei bisher in der Stadtmauer befindlichen Fenster sollen noch zwei Hinzu kommen, wobei aus den bisher unterschiedlichen Fenstergrößen nunmehr einheitliche gemacht werden sollen. Letzterem Antrag stimmte der OR einstimmig zu.
 
Auch die zusätzliche Gaube im oberen Teil des Daches fand erstaunlicherweise mehrheitlich Zustimmung, ändert sie die Dachlandschaft doch deutlich. Die meisten Differenzen ergaben sich um die Loggia, die anstatt einer vorhandenen Dachgaube eingebaut werden soll: Während drei Mitglieder dem Bauherren diesen Eingriff in die Maueransicht zugestehen wollten, stellten sich einige vehement dagegen, zumal im letzten Jahr zwei Mal in Dilsberg solche Loggien abgelehnt worden waren. Schließlich votierte die Hälfte des Ortschaftsrates mit „nein“ und zwei enthielten sich der Stimme.
– Interessant ist in diesem Zusammenhang die Entscheidung des Technischen Ausschusses des Gemeinderates: Der fand einstimmig, dass weder eine Loggia noch eine zusätzliche Dachgaube hier möglich sein soll.
 
Die weiteren Tagesordnungspunkte wurden weniger unterschiedlich diskutiert:
Für das Haushaltsjahr 2016 sollen acht Maßnahmen für Dilsberg beim Gemeinderat beantragt werden. Auf der Prioritätenliste steht an erster Stelle die Erneuerung des Pflasters in der Bergfeste, an zweiter der Grunderwerb für das neue Feuerwehrhaus, und an dritter Stelle die Renovierung des Torturms. In diesem Zusammenhang hat Ortsvorsteher Hoffmann mitgeteilt, dass von den für 2015 beantragten Maßnahmen doch einige erledigt bzw. konkret geplant sind.
Aus Ortschaftsratsmitteln sollen drei weiter Hundetoiletten eingerichtet werden: Am Schänzel, am Anfang des Herrwiesenweges und am Beginn des landwirtschaftlichen Weges zur neuen Abwasserpumpstation.
 
Unter Mitteilungen und Anfragen wurde besprochen bzw. beschlossen:
Eine gespendete Bank soll zusätzlich im Rosengarten aufgestellt werden.
Am Bus-Fahrgaststand bei der Volksbank wird ein Aschenbecher installiert.
Die fehlende Lampe in der Oberen Straße, die wegen einer Baumaßnahme vorübergehend abgebaut worden war, muss unbedingt wieder aufgestellt werden.
 
Nachdem es in der Neuhofer Straße am Samstag erneut einen Unfall gegeben hat, bei dem glücklicherweise nur – wenn auch ein erheblicher – Sachschaden entstanden ist, soll ein Register der entsprechenden Vorfälle erstellt werden, damit die Verkehrsberuhigungsinitiative des Ortschaftsrates noch mehr Gewicht bzw. Beachtung erhält.
 
OR Walter Berroth 16.09.2015


Sitzung 15. Juni 2015
Da nicht jedes Baugesuch bzw. Bauantrag allein aus den vorgelegten Plänen sinnvoll beurteilt werden kann, begaben sich die Damen und Herren des Ortschaftsrates vor Beginn der Sitzung zum Blumenstrich. Dort war beantragt, an einem der Doppelhäuser, die dort stehen, den bisherigen Balkon zu Wohnraum auszubauen. Damit soll die Wohnfläche deutlich über die im Bebauungsplan vorgesehene erweitert werden. Da dieser Wunsch aber kaum optische Auswirkungen und vor allem keine Erweiterung der bebauten Fläche bedeutet, sah der OR darin kein Problem.
Anders war es mit der beantragten Garage an diesem Haus. Diese soll nach dem Antrag mit einem Abstand von nur einem Meter zur Straße gebaut werden, obwohl der Bebauungsplan hier fünf Meter Straßenabstand vorschreibt. Eine deutliche Mehrheit der OR-Mitglieder lehnte in der anschließenden Sitzung diesen Antrag ab. Begründungen: 1. Eine solche Garage führt zur Verkehrsgefährdung, weil beim Ausfahren aus ihr, keine Einsicht in die Straße möglich ist.
2. Würde eine solche Garage genehmigt, würde man einen Präzedenzfall schaffen, der es anderen Hausbesitzern ermöglicht, eben solche Garagen zu bauen, was dann insgesamt zu einer erheblichen Verschlechterung der Verkehrssituation am Blumenstrich führen würde.
Ein Dauerthema war erneut auf der Tagesordnung:
Die rechtswidrige Benutzung des sog. Minispielfeldes an der Grundschule. D.h.: Immer öfter sind junge Männer in dieser Anlage vorzufinden, obwohl nur die Nutzung durch Kinder erlaubt ist. Die illegalen Nutzer sind mitunter auch in den Abend- und Nachtstunden anzutreffen und verursachen dabei großen Lärm, der den Bewohnern der Nachbarhäuser nicht zuzumuten ist. Als ersten Schritt hat der OR die Aufstellung eines großen Schildes beschlossen, mit dem die Nutzungsbedingungen des Platzes allgemeinverständlich dargelegt werden. Weitergehende Maßnahmen sollen in der nächsten OR-Sitzung erörtert werden.
Ortsvorstehe Hoffmann berichtete noch Folgendes:
Die Treppe am Feuertor weist beträchtliche Schäden auf, muss aber glücklicherweise nicht gesperrt werden. Was aber ansteht, ist eine eingehende Prüfung des Untergrundes der Treppe, unter der sich offensichtlich ein kellerartiges Gewölbe befindet.
Im Juli wird der Landschaftserhaltungsverband des Landkreises sein Angebot vorstellen, die verbuschten Grundstücke unterhalb der Bergfeste zu säubern. Allerdings haben die betroffenen Grundstückseigentümer bisher wenig Interesse daran gezeigt.
Aus der Mitte des OR wurde darauf hingewiesen, dass zunehmend Hundebesitzer den Weg zur Abwasserpumpstation am Dilsbergerhof befahren, um dann dort ihre Hunde dort frei springen zu lassen. Dadurch werden zum einen die Wiesen verunreinigt und zum andern wiederholt Spaziergänger und Wanderer gefährdet. Die Personen, die unberechtigterweise die lediglich für Anlieger frei gegebenen Weg befahren, sollen zunächst direkt angesprochen werden, bevor ordnungsrechtliche Maßnahmen eingeleitet werden.
Und schließlich wurde der Unmut der betroffenen Bürger des Dilsbergerhofes über die fehlende Reinigung bzw. das Mähen des Herrbachufers weitergereicht. Die Bevölkerung des dort befürchtet zurecht, dass es bei Gewittern zu Überschwemmungen kommt, wenn hier nicht bald Abhilfe geschaffen wird.
OR Walter Berroth 19.06.2015

 



Sitzung 11. Mai 2015
Nachdem die letzten OR-Sitzungen aufgrund einiger grundlegender Entscheidungen bis in die Nacht hinein andauerten, benötigten die beiden anstehende Tagesordnungspunkte im öffentlichen Teil der Sitzung nur wenig Zeit: Das Baugesuch für den Neubau eines Niedrigenergiehauses in zweiter Reihe in der Neuhofer Straße war nur zu befürworten, setzt das Gebäude anstelle der früher dort befindlichen Scheune einen neuen Akzent.
 
Zufrieden stellte Ortsvorsteher Hoffmann fest, dass bei den letzten Bauvorhaben in Rainbach, der Technische Ausschuss des Gemeinderates jeweils dem Votum des Ortschaftsrates gefolgt war.
 
Für die Graf-von-Lauffen-Halle lagen vier von einem Fachbüro erstellten Bestuhlungskonzepte zur Zustimmung vor: Diese Zustimmung war erforderlich, da zukünftig aus Brandschutzgründen die Halle nur noch nach den vorgegeben Mustern eingerichtet werden darf. Ortschaftsrat Maurer hat angeregt, noch eine Bestuhlung ohne Ausrichtung auf die Bühne vorzusehen. Diesen Vorschlag griff der OR als fünftes mögliches Bestuhlungskonzept dankbar auf.
 
Mit zwei Hinweisen auf Veranstaltungen, die Dilsberg tangieren, schloss Ortsvorsteher Hoffmann die Sitzung:
Am 26. Juni werden Neckargemünder Neubürger im Rahmen einer Rundfahrt in die Stadtteile auch nach Dilsberg kommen.
Am 28. Juli wird Dilsberg, genauer gesagt die Tuchbleiche, der Treffpunkt einer Motorradsuchfahrt sein.
 
Walter Berroth 13.05.2015
 

Sitzung 20.05.2015
Zu Beginn der Sitzung lobte ein Bürger die stets topaktuelle und vorbildlich geführte Dilsberger Internet-Seite.
Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der umfassenden und gewissenhaften Betreuung und wird diesen Dank gerne an die Administratoren dieser Seite weitergeben.
Der Bauantrag auf Errichtung eines Wohnhauses Am Neckarberg wurde im Rat einstimmig abgelehnt, da schon die eingereichten Pläne überhaupt nicht miteinander übereinstimmten und die Zufahrt über ein Privatgrundstück vorgesehen war, obwohl die Anbindung nach den Auflagen ausschließlich zur Kreisstraße hin erfolgen muss. Dies, weil die ohnehin schon steile und extrem enge und kurvige Gemeindestraße Am Neckarberg eine weitere Verkehrsbelastung nicht mehr verträgt. Außerdem liegt das vorgesehene Grundstück im Außenbereich und das Bauvorhaben würde der Ansicht nach dann ein neues Baugebiet „Hoch Rainbach“ begründen und würde dadurch die Gesamtansicht des Dilsbergs massiv beeinträchtigen.
Dagegen war der weitere Antrag auf Errichtung einer Schleppdach-Gaube auf einem bestehenden Wohngebäude Am Neckarberg unproblematisch und fand einstimmige Zustimmung sowohl im Ortschaftsrat als auch im Ausschuss in Neckargemünd am nächsten Tag.
Breiten Raum in der Diskussion des Rates fand das Thema Verkehrsberuhigung in der Neuhofer Straße. Nachdem die Ortschaftsräte diese ältere Problematik schon vor einem Jahr wieder einmal aufgegriffen hatten, sollte nun über die zu beantragenden Maßnahmen, in die auch die Anregungen aus der Bürgerinformation vom 19. März 2015 eingeflossen sind, endgültig abgestimmt werden. Danach soll beim Straßenverkehrsamt, die die verkehrsrechtlichen Anordnungen treffen muss, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h beantragt werden. Nun ging es darum, noch die Einzelheiten festzulegen, die dann auch Grundlage für eine Unterschriftenaktion der Ortsverwaltung sein werden die demnächst gestartet wird.
Neben der Reduzierung der Geschwindigkeit vor allem im Kernbereich der Neuhofer Str. sollen auch Leitschwellen auf den Bordsteinkanten angebracht werden, um vor allem auch die Schulkinder vor auf den Gehweg fahrenden Kraftfahrzeugen zu schützen. Weiter sollen zur Schulwegsicherung noch Fußgängerüberwege und ein Halteverbot beantragt werden; allerdings erst nach Abschluss der Unterschriftenaktion und nach Prüfung der Anträge durch ein Verkehrsbüro. Bei der Abstimmung fanden zwar nicht alle Varianten die Zustimmung der Räte, die Kernanträge wurden jedoch einstimmig beschlossen und werden nun durch den Ortsvorsteher entsprechend aufbereitet werden. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger den Antrag des Ortschaftsrates unterstützen, in den Dilsberger Geschäften entsprechend unterschreiben und damit signalisieren, dass diese Initiative von den Dilsbergern wirklich ernst gemeint ist.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde beschlossen, ein Angebot für ein Fahrgastunterstand beim Buswendeplatz vor der Bergfeste einzuholen, wobei zuerst noch der Standort nach sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten geprüft werden muss. Da diese Aktion mit Kosten verbunden ist, soll evtl. nach Sponsoren Ausschau gehalten werden.
Ortsvorsteher Hoffmann hatte als letzten Punkt noch einige wichtige Mitteilung für die Räte. Bei der Saisoneröffnung auf der Burg wurde die erste Besucherin mit einem kleinen Präsent auch der Ortsverwaltung beschenkt. Die Ziel-Wanderwegbeschilderung der Touristik-Gemeinschaft Odenwald wurde auch auf die Dilsberger Gemarkung ausgeweitet und fand große Zustimmung. Allerdings erfuhr die Ortsverwaltung erst am Ende der Konzeption und es soll nun geprüft werden, ob evtl. noch Ergänzungen nötig sind.
Die Ortschaftsräte bekamen eine Liste, in die die Schlaglöcher in der Dilsberger Straßen eingetragen werden und die dann an das Stadtbauamt weitergeleitet werden, um rechtzeitig dort die notwendigen Reparaturen einleiten zu können. Ortsvorsteher Hoffmann berichtet weiter von der großen Resonanz bei den Anmeldungen zur Hobbykünstler-Ausstellung im Herbst. In den nächsten Tagen werden die Einladungen für das erste Treffen des Arbeitskreises verschickt. Weiter wurden noch div. Termine bekannt gegeben und noch einige wichtige Anregungen und Informationen der Ortschaftsräte zu den Themen, Ergänzung der Beschilderungen, fehlende Straßenbeleuchtung, Nutzung eines Abfallkorbes, Schäden am Minispielfeld und bauliche Veränderungen in der Bergfeste in Dilsberg zur Kenntnis gebracht, die von der Ortsverwaltung dann entsprechend aufgearbeitet und an die zuständigen Stellen weiter geleitet werden.
 
Bernhard Hoffmann 07.05.2015
 

 
Sitzung 9. März 2015
Die zwei vorliegenden Bauanträge waren problemlos: Der Anbau eines Carports in der Jakob-Bernhard-Straße und der schmale Anbau an ein Wohngebäude in der Straße Am Mühlwald ließen sich städtebaulich ohne Probleme vertreten und fanden daher einstimmige Befürwortung.
 
Aufgrund eines Bürgerantrages zur Internetversorgung ist Ortsvorsteher Hoffmann mit dem Stadtbauamt in Kontakt getreten, das einige bisher unbekannte Fakten eruiert hat: Von den insgesamt drei Verteilern, die von der Telekom in Dilsberg installiert worden sind, ist einer voll ausgelastet. An den beiden anderen Verteilern sind noch zwei bzw. drei Ports frei. Hier bestehen also noch Anschlusskapazitäten. Zudem hat die Telekom mitgeteilt, dass sie eine Erweiterung der Versorgung des Dilsbergs sind Auftrag gegeben habe.
 
Die Ergebnisse zweier Geschwindigkeitsmessungen wurden bekannt gegeben: Die auf Antrag eines Anwohners am alten Hofweg durchgeführte Geschwindigkeitsmessung hat ergeben, dass dort (Dreißiger-Zone) keine nennenswerten Überschreitungen zu verzeichnen war. Ganz anders aber bei der Messung in der Neckargemünd Straße am Ortsausgang in Richtung Rainbach: hier wurden erhebliche Überschreitungen auch im größeren Umfang festgestellt. Der „Spitzenreiter“ brachte es nachts auf über 100 km/h. Es wäre durchaus angezeigt, Maßnahmen zu überlegen, die zur Geschwindigkeitsreduktion an dieser Stelle führen könnten.
 
Die von der Ortsverwaltung beabsichtigte Erweiterung der Beschilderung des Dilsbergs wird im Moment unterbrochen, bis der Naturpark Odenwald-Neckartal seine Beschilderung abgeschlossen hat.
 
Unter dem letzten Tagesordnungspunkt ergaben sich noch folgende Informationen und Anregungen:
 
Nachdem Ortschaftsrat Ruf bereits eine Petition zum Ausbau der Kreisstraße zwischen dem Blumenstrich und Dilsbergerhof an den Landtag gesandt hat, griff Ortsvorsteher Hoffmann die Initiative des Verkehrsministers Herrmann zur systematischen Fußverkehrsförderung des Landes auf, um das Ministerium auf den fehlenden Fußgängerweg an diesem Straßenstück hinzuweisen. Man darf gespannt sein, ob die bevorstehende Landtagswahl nicht auch dieses Projekt beflügeln wird.
 
Die fehlerhafte Baustellenbeschilderung in Rainbach wurde von der Ortsverwaltung an das Straßenverkehrsamt mit der Bitte um Korrektur weitergeleitet.
 
Die Beleuchtung der Straße zum Reitstall Dilsbergerhof wurde vom zuständigen Energieversorgungsunternehmen Syna zugesagt.
 
Nach einem längeren nicht-öffentlichen Teil der Sitzung verabschiedeten sich die Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte kurz vor Mitternacht. Dabei hofften sie alle, dass die geplante Bürgerinformation zur Verkehrsplanung für die Neuhofer Straße am 19. März auch auf Bürgerinteresse stoßen wird.
 
Walter Berroth 15.03.2015


 
Sitzung am 20. April 2015

Zu Beginn der Sitzung lobte ein Bürger die stets topaktuelle und vorbildlich geführte Dilsberger Internet-Seite.

Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der umfassenden und gewissenhaften Betreuung und wird diesen Dank gerne an die Administratoren dieser Seite weitergeben.

Der Bauantrag auf Errichtung eines Wohnhauses Am Neckarberg wurde im Rat einstimmig abgelehnt, da schon die eingereichten Pläne überhaupt nicht miteinander übereinstimmten und die Zufahrt über ein Privatgrundstück vorgesehen war, obwohl die Anbindung nach den Auflagen ausschließlich zur Kreisstraße hin erfolgen muss. Dies, weil die ohnehin schon steile und extrem enge und kurvige Gemeindestraße Am Neckarberg eine weitere Verkehrsbelastung nicht mehr verträgt. Außerdem liegt das vorgesehene Grundstück im Außenbereich und das Bauvorhaben würde der Ansicht nach dann ein neues Baugebiet „Hoch Rainbach" begründen und würde dadurch die Gesamtansicht des Dilsbergs massiv beeinträchtigen.

Dagegen war der weitere Antrag auf Errichtung einer Schleppdach-Gaube auf einem bestehenden Wohngebäude Am Neckarberg unproblematisch und fand einstimmige Zustimmung sowohl im Ortschaftsrat als auch im Ausschuss in Neckargemünd am nächsten Tag.

Breiten Raum in der Diskussion des Rates fand das Thema Verkehrsberuhigung in der Neuhofer Straße. Nachdem die Ortschaftsräte diese ältere Problematik schon vor einem Jahr wieder einmal aufgegriffen hatten, sollte nun über die zu beantragenden Maßnahmen, in die auch die Anregungen aus der Bürgerinformation vom 19. März 2015 eingeflossen sind, endgültig abgestimmt werden. Danach soll beim Straßenverkehrsamt, die die verkehrsrechtlichen Anordnungen treffen muss, eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h beantragt werden. Nun ging es darum, noch die Einzelheiten festzulegen, die dann auch Grundlage für eine Unterschriftenaktion der Ortsverwaltung sein werden die demnächst gestartet wird.

Neben der Reduzierung der Geschwindigkeit vor allem im Kernbereich der Neuhofer Str. sollen auch Leitschwellen auf den Bordsteinkanten angebracht werden, um vor allem auch die Schulkinder vor auf den Gehweg fahrenden Kraftfahrzeugen zu schützen. Weiter sollen zur Schulwegsicherung noch Fußgängerüberwege und ein Halteverbot beantragt werden; allerdings erst nach Abschluss der Unterschriftenaktion und nach Prüfung der Anträge durch ein Verkehrsbüro. Bei der Abstimmung fanden zwar nicht alle Varianten die Zustimmung der Räte, die Kernanträge wurden jedoch einstimmig beschlossen und werden nun durch den Ortsvorsteher entsprechend aufbereitet werden. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger den Antrag des Ortschaftsrates unterstützen, in den Dilsberger Geschäften entsprechend unterschreiben und damit signalisieren, dass diese Initiative von den Dilsbergern wirklich ernst gemeint ist.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde beschlossen, ein Angebot für ein Fahrgastunterstand beim Buswendeplatz vor der Bergfeste einzuholen, wobei zuerst noch der Standort nach sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten geprüft werden muss. Da diese Aktion mit Kosten verbunden ist, soll evtl. nach Sponsoren Ausschau gehalten werden.

Ortsvorsteher Hoffmann hatte als letzten Punkt noch einige wichtige Mitteilung für die Räte. Bei der Saisoneröffnung auf der Burg wurde die erste Besucherin mit einem kleinen Präsent auch der Ortsverwaltung beschenkt. Die Ziel-Wanderwegbeschilderung der Touristik-Gemeinschaft Odenwald wurde auch auf die Dilsberger Gemarkung ausgeweitet und fand große Zustimmung. Allerdings erfuhr die Ortsverwaltung erst am Ende der Konzeption und es soll nun geprüft werden, ob evtl. noch Ergänzungen nötig sind.

Die Ortschaftsräte bekamen eine Liste, in die die Schlaglöcher in der Dilsberger Straßen eingetragen werden und die dann an das Stadtbauamt weitergeleitet werden, um rechtzeitig dort die notwendigen Reparaturen einleiten zu können. Ortsvorsteher Hoffmann berichtet weiter von der großen Resonanz bei den Anmeldungen zur Hobbykünstler-Ausstellung im Herbst. In den nächsten Tagen werden die Einladungen für das erste Treffen des Arbeitskreises verschickt. Weiter wurden noch div. Termine bekannt gegeben und noch einige wichtige Anregungen und Informationen der Ortschaftsräte zu den Themen, Ergänzung der Beschilderungen, fehlende Straßenbeleuchtung, Nutzung eines Abfallkorbes, Schäden am Minispielfeld und bauliche Veränderungen in der Bergfeste in Dilsberg zur Kenntnis gebracht, die von der Ortsverwaltung dann entsprechend aufgearbeitet und an die zuständigen Stellen weiter geleitet werden.

Bernhard Hoffmann