Berichte aus dem Ortschaftsrat 2014


Sitzung 08.12.2014
 
Nach längerer Zeit wurde die Bürger-Fragestunde wieder genutzt: Eine alt eingesessene Bürgerin brachte drei Probleme vor und bat um deren Lösung:
1. Die gesplitteten Wege im Friedhof sind so geschaffen, dass sie von gehbehinderten älteren Menschen kaum begangen werden können. Es sollte eine Befestigung zumindest der Hauptwege vorgenommen werden.

2. Für Schulkinder, die aus dem oberhalb der Neuhofer Straße liegenden Gebiet kommen, gibt es eine gravierende Gefahrenstelle auf dem Schulweg: Sie müssen den Postweg überqueren, was durch dort parkende Autos und. schnell fahrende Fahrzeuge gefährlich ist. Es sollte daher ein Zebrastreifen am Postweg eingerichtet werden.

3. Auf der Mückenlocher Straße sind nach wie vor Raser zu registrieren. Dies beklagenswerte Situaiton wäre eventuell durch das Anbringen der Geschwindigkeits-Messanlage und durch regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen zu unterbinden.
Ortsvorsteher Hoffmann dankte für die Anregungen und sicherte zu, dass sich der Ortschaftsrat der Probleme annehmen werde.

Der vorgesehen Tagesordnungspunkt „Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Neuhofer Straße“ wurde vertagt, da von den zehn Mitgliedern des Ortschaftsrates vier aus unterschiedlichen Gründen nicht anwesend sein konnten.

Dafür gab die Aufstellung eines Fahrradständers auf dem Dorfplatz an der oberen Straße Anlass zu zumindest anregender Diskussion, da die Angelegenheit zumindest unter dort lebenden Bürgern umstritten ist. Einig waren sich aber die anwesenden Ortschaftsrätin und die Ortschaftsräte darüber, dass ein solcher Fahrradständer inzwischen von den Touristen stark nachgefragt wird. Es ist daher notwendig, auf dem städtischen Gelände einen Fahrradständer anzubringen. Der vom Bauhof der Stadt angebotene Fahrradständer soll auf seine Eignung hin geprüft werden. Der zu diesem Tagesordnungspunkt extra anwesende Stadtrat und VCD-Vorstandsmitglied Katzenstein, bot seine sachverständige Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Ständer an. Dem Wunsch, an diesem Ständer auch eine Ladestation für E-Bikes anzubringen wird nicht realisiert werden können. Diesen Ladebedarf sollten die in der Feste angesiedelten Gastronomen regeln. Letztendlich wurde der Aufstellungsbeschluss einstimmig getroffen

Unter der Sammelrubrik „Mitteilungen und Anfragen“ wurde u.a. von einem Ortschaftsrat angeregt, in Rainbach nach Möglichkeit an die vorhandene Wechselampel eine solche Wartezeit-Anzeigetafel anzubringen, wie sie derzeit an der dortigen Baustellenampel vorzufinden ist. Die Umweltbelästigung für die Anwohner könnte reduziert werden, wenn die Autofahrer lange Wartezeiten zum Anlass nehmen, ihren Motor abzustellen.

In der Langenzeller Straße in Dilsbergerhof wurde die Tempo-Dreißig-Zone in Richtung Langenzell verlängert ohne die Straßenaufschrift 50 zu beseitigen. Der Ortsvorsteher wurde gebeten, das dafür zuständige Landratsamt auf diesen Missstand hinzuweisen.

Mit den besten Wünschen für das bevorstehend Weihnachtsfest und den Jahreswechsels verabschiedete Ortsvorsteher Hoffmann die anwesenden Ratsmitglieder.

Walter Berroth 10.12.2014


Sitzung 10. November 2014

Die Bautätigkeit in Dilsberg hält an: Der Ortschaftsrat hatte den Einbau einer Dachgaube in Rainbach am Neckarberg und den Abriss und Neubau eines Hauses in der Unteren Straße zu behandeln: Beide Baugesuche befürwortet er einstimmig. Beim Projekt im alten Ortskern zeigte sich wieder einmal, wie gut eine Zusammenarbeit zwischen Bauherren und Räten funktionieren kann: Nachdem der Bauherr zunächst eine Bauvoranfrage mit weitreichenden Wünschen eingereicht hatte, gaben ihm Ortschaftsrat und Technischer Ausschuss des Gemeinderats einige Änderungsvorschläge, die aufgrund des Bebauungsplanes notwendig waren, mit auf den Weg zur endgültigen Planung. So wurde ein guter Kompromiss gefunden, der sowohl dem Ortsbild als auch den Bedürfnissen des Bauherren gerecht wird.

Für den neuen Haushalt der Stadt hat der Ortschaftsrat noch eine portable Lautsprecheranlage nachgemeldet, die für verschiedene Veranstaltungen der Ortsverwaltung benötigt wird.
Nicht ganz frei von Emotionen verlief die Nachlese zum Burgfest: Hat doch der Alleingang eines Vereins zu viel – z.T. nicht ganz berechtigtem - Unmut geführt. Die Bilanz des Festes lässt sich aber sehen: 884 zahlende Besucher am Samstagabend und ca. 100 Kinder, die am Sonntag die speziell für sie organisierten Angebote wahrgenommen haben. Die vom FC organisierte Band hat bei Jung und Alt so viel Begeisterung hervorgerufen, dass an den Verein die Bitte ergehen soll, diese Band für das nächste Jahr wieder zu engagieren. Nachdem sowohl von den teilnehmenden Vereinen als auch bei den gewerblichen Anbietern zufriedenstellende Ergebnisse gemeldet wurden, will der Ortschaftsrat verstärkt wieder Bemühungen aufnehmen, mehr Vereine für das Burgfest zu begeistern. Ein besonderer Dank ging an die drei im Burgfest-Ausschuss engagierten Ortschaftsrat-Mitglieder Nohe-Weinert, Hoffmann und Oehne-Marquard für ihr außerordentliches Engagement für das Burgfest. Der letztgenannten Ortschaftsrätin war es zu verdanken, dass am Sonntag kurzfristig eine – von privaten Spendern finanzierte – Band für eine gute Unterhaltung sorgte.

Unter „Mitteilungen und Anfragen“ kam die von manchen Bürgern als leidlich empfundene Baustelle zwischen Rainbach und Neckargemünd zur Sprache. Nachdem er sich direkt an das Rhein-Neckar-Straßenbauamt des Landkreises gewandt hatte, erhielt Ortsvorsteher Hoffmann ein freundliches, klärendes Schreiben von dort: Zur Verzögerung beim Bau kam es, weil zunächst Strom und Fernmeldeleitungen umgelegt werden mussten, deren Lage beim Baubeginn zunächst nicht bekannt waren. Mit diesem Schreiben wurde auch mitgeteilt, dass das stabile – wenn auch eher hässliche – Buswartehäuschen in Rainbach durch ein Wartehäuschen aus Glas ersetzt werden soll.

Da die Dilsberger Bevölkerung z.T. auf den Parkplatz beim Güterbahnhofgelände, angewiesen, und dieser allmählich überbelegt ist, bittet der Ortschaftsrat auf Antrag eines Ortschaftsrats die Stadt, diesen von auf Dauer abgestellten Wohnwagen, Fahrzeuganhängern und Oldtimern zu befreien.

Auf der nächsten Ortschaftsrats-Sitzung wird sich das Gremium schwerpunktmäßig wieder einmal mit der immer noch gefährlichen Verkehrssituation in der Neuhofer Straße beschäftigen.

Walter Berroth 12.11.2014
 

 

Sitzung vom 25.08.2014
Stell Dir vor, es ist allgemeine Ferienzeit und alle Ortschafträtinnen und Ortschaftsräte sind auf dem Dilsberg. Diese seltsame Erfahrung machte das ganze Ortschaftsrats-Gremium anlässlich seiner „Feriensitzung“ am 25. August.

Eine Bauvoranfrage und ein Bauantrag standen auf der Tagesordnung:
Im Schafgarten möchte ein Bauherren-Paar zwischen zwei bereits seit langem bestehenden Häusern auf einem schmalen Grundstück ein Einfamilienhaus errichten, allerdings – entgegen des Bebauungsplanes - senkrecht zur Straße gerichtet, da in der Breite der Platz nicht ausreicht. Dazu beantragten die Bauwilligen Befreiungen für die Überschreitung der Baugrenzen für einen Balkon, einen Carport und eine Terrasse sowie ein Flachdach, das im Bebauungsplan nicht vorgesehen ist. Nach einer Ortsbegehung stimmten die Mitglieder des Ortschaftsrates nahezu allen Befreiungen zu, zumal in dem Baugebiet schon mehrfach entsprechende Befreiungen erteilt worden sind. Allein das Flachdach gab Anlass zu einer Diskussion, die schließlich durch eine mehrheitliche Abstimmung für das Flachdach beendet wurde.

Der Bauantrag wurde für ein Objekt im Ortsteil Rainbach gestellt: Am Neckarberg soll in ein bereits bestehendes Garagengebäude eine Dachgaube eingebaut werden. Da niemand durch die Maßnahme beeinträchtigt wird und sich diese ohne Probleme in die bereits vorhandene Bebauung einfügt, stimmte der Ortschaftsrat einstimmig dem Gesuch der Bauherrin zu.

Aber selbst die Ferienzeit hinderte die Gremiumsmitglieder nicht, noch das eine oder andere Detailproblem Dilsbergs zu diskutieren.

Walter Berroth 26.08.2014



Konstituierende Sitzung des Ortschaftsrats Dilsberg 07.07.2014

Verabschiedung der Ortschaftsräte Alexander Fischer und Lutz Lipski
 
Zu seiner konstituierenden Sitzung traf sich der neu gewählte Ortschaftsrat im Dilsberger Rathaus. Am Ratstisch nahm zu Beginn nochmals das alte Gremium Platz und genehmigte Protokolle der letzten öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen. Dann galt es zwei Ortschaftsräte zu verabschieden, die sich nicht mehr zur Wahl stellten und ausschieden.
 
Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann begann mit Alexander Fischer (CDU) der sich von Juli 2009 bis Mai 2014 als Ortschafts- und Gemeinderat für die Belange der Gemeinde einsetzte. „Die Machbarkeit des Anliegens standen bei ihm stets im Vordergrund.“ Mit Lutz Lipski (SPD) verabschiedete er einen „alten Fuchs“, der sich mit einer Unterbrechung insgesamt 23 Jahre als Ortschaftsrat und 5 Jahre als Stadtrat engagierte. In seiner für ihn typischen Art, erinnerte er sich bei seiner Ehrung für 20 Jahre kommunalpolitisches Engagement im Jahr 2012 daran, einem Nachfolger Platz zu machen, was er nun tat. Der Ortsvorsteher überreichte beiden die Entlassungsurkunde und dankte für die fruchtbare Zusammenarbeit und Diskussionen.
 
Für die Freie Wähler dankte Karlheinz Streib für die gute Streitkultur. Trotz unterschiedlicher Auffassung habe man zum Wohl der Bürger entschieden. „Beide haben mit Wissen und Verstand das Gremium bereichert.“ Walter Berroth (SPD) dankte zunächst OR Fischer, der mit seinem Technikverstand dem Gremium seinen Stempel aufgedrückt habe und ein gutes Gespür für Scheinanliegen bewies. „Deine Aufrichtigkeit war auffallend, weshalb selbst wir SPD-ler dein Ausscheiden bedauern.“ Mit Lutz Lipski gelte es ein Dilsberger Urgestein zu verabschieden, der rasch Hintergründe aufgedeckt habe und dessen Beharrlichkeit charakteristisch für ihn gewesen sei. “Du hast klare Kanten gezeigt und auch unpopuläre Entscheidungen getroffen, dein Wissen wird fehlen.“ Blieb Monika Weinert (CDU) nur noch die Feststellung: „Es ist alles gesagt, ihr werdet fehlen, alles Gute!“
 
Er habe sich in diesem Gremium wohlgefühlt teilte OR Fischer mit, doch er müsse sein Leben entschleunigen. Er dankte für die stets gute Moderation, insbesondere Roswitha Schneckenberger, ebenso wie der zweitdienstälteste Ortschaftsrat, Lutz Lipski. Er habe interessante Jahre erlebt und viel gelernt: „Wie man´s macht, machen kann oder manchmal besser nicht gemacht hätte.“ Das Gremium stehe für sachliche Diskussionen ohne Scheuklappen. Den Neuen wünschte er viel Erfolg, auch Wolfgang Hoefele (CDU), der von seinen Unterstützern vor der Wahl als Aufklärer vermeintlicher Missstände im Ortschaftsrat angekündigt wurde, wenngleich ihm persönlich die angesprochenen krassen Verhältnisse entgangen seien. Er verabschiedete sich mit der Feststellung: „Es war schön, dass ihr mich all die Jahre ertragen habt.“
 
Bernhard Hoffmann hieß die neu gewählten Ortschaftsräte willkommen und bot eine gute Zusammenarbeit an. Nacheinander sprachen die Ortschaftsrätinnen und -räte die Verpflichtungsformel und unterschrieben die Ernennungsurkunde. Im neuen Gremium sitzen für die Freien Wähler: Karlheinz Streib, Bernhard Hoffmann, Jürgen Maurer, Rüdiger Ruf, Ingrid Schmitt; für die CDU: Monika Nohe-Weinert, Kurt Armitter, Wolfgang Hoefele und für die SPD: Walter Berroth, Anna-Magdalena Oehne-Marquard.
 
Bevor es zur Wahl des Ortsvorstehers und seiner Stellvertreter ging, bat Walter Berroth um Klärung ob Wolfgang Hoefele nun als „echter“ unabhängiger Kandidat, wie angekündigt hier am Tisch sitze oder als Mitglied der CDU Fraktion. „Ich habe auf der CDU-Liste kandidiert und werde mich hier anschließen.“, antwortete der Angesprochene. Für den Posten des Ortsvorstehers wurde neben Bernhard Hoffmann auch Karlheinz Streib vorgeschlagen, der jedoch aus beruflichen Gründen für diesen „Halbtagsjob“ nicht zur Verfügung stand und dennoch bei der anschließenden Wahl eine Stimme erhielt. Bei einer Stimmenthaltung und acht Ja-Stimmen wurde Bernhard Hoffmann erneut als Ortsvorsteher gewählt.
 
Als erster Stellvertreter wurden Karlheinz Streib (FW) und Monika Nohe-Weinert (CDU) vorgeschlagen. Für die SPD erklärte Walter Berroth, dass man es weiterhin nicht gut findet, dass sowohl der Ortsvorsteher als auch der erste Stellvertreter von den Freien Wähler komme, es falle ihnen jedoch schwer nach den Vorkommnissen während der Wahlzeit eine Kandidatin aus der CDU zu wählen. Die Auszählung der schriftlichen Stimmabgabe ergab dann für Karlheinz Streib 5 Stimmen, Monika Nohe-Weinert 4 Stimmen bei einer Stimmenthaltung. Für die Wahl des 2. Stellvertreters wurde Walter Berroth (SPD) und Monika Weinert vorgeschlagen, die jedoch diesen Posten ablehnte. Die Wahl erfolgte mit 8 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen.
 
Nächster Tagesordnungspunkt war ein Antrag auf Abbruch der baulichen Anlagen in der Unteren Straße, dem einstimmig zugestimmt wurde. Ortsvorsteher Hoffmann teilte unter anderem mit, dass entgegen Gerüchten in Sachen Mobilfunkmast der Bauantrag von E-Plus nicht zurückgezogen wurde, allerdings stehe noch der Bericht Naturschutz sowie die Genehmigung zur Waldumwandlung aus. Die Anbringung weiterer Info-Kästen, neben den vorhandenen Standorten Rathaus und Torbogen, die Ortsteile Rainbach und Dilsbergerhof, soll geprüft werden. Die Absenkung der K 4101 auf der Hangseite Richtung Mückenloch wurde repariert. Der Ausschuss „Bau, Umwelt und Verkehr“ überstimmte eine Entscheidung des Ortschaftrates bezüglich eines abgelehnten Befreiungsantrags einer Baumaßnahme in der Bergfeste, was das Gremium aufgrund der besseren Ortskenntnis nicht nachvollziehen konnte. Die Bemühungen im Hinblick auf die marode Mauer unterhalb der Jugendherberge zeigen Fortschritte, das Stadtbauamt konnte die Eigentümerverhältnisse klären. Die Betroffenen haben ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Sanierung erklärt und holen Angebote ein.

Zum Abschluss standen die Wahlen bezüglich der Zusammensetzung diverser Arbeitskreise (AK) an.

Ausschuss für Streitigkeiten:
Monika Weinert, Ingrid Schmitt, Anna-Magdalena Oehne-Marquard
AK Neues Feuerwehrhaus:
Rüdiger Ruf, Karlheinz Streib, Jürgen Maurer, Wolfgang Hoefele
AK Graf von Lauffen-Halle:
Jürgen Maurer, Kurt Armitter, Walter Berroth
AK Touristikförderung:
Monika Weinert, Ingrid Schmitt
AK Burgfest & AK Weihnachtsmeile:
Monika Weinert, Anna-Magdalena Oehne-Marquard
 
Unter Punkt Verschiedenes sprach OR Maurer die unbefriedigenden Pflaster-Reparaturarbeiten in der Bergfeste an. In die Straßen ragende Bäume bemängelte OR Berroth im Bannholzweg, OR Oehne-Marquard den zuwachsenden Verbindungsweg Schafgarten - Bannholzweg und OR Weinert den schlimmen Zustand eines Grundstücks im Bildsacker.
 

Sitzung vom 30.06.2014
Die letzte Sitzung des alten Ortschaftsrates wurde vom stellvertretenden Ortsvorsteher Streib geleitet. Er hatte zwei Baugesuche zur Beratung und Abstimmung aufzurufen, die allerdings beide keine Mehrheit im Rat fanden:
Im Rahmen eines Kenntnisgabeverfahrens wurde für eine Baumaßnahme am Blumenstrich eine Überschreitung der Baugrenze um 40 cm beantragt. Diesem Antrag konnte der Ortschaftsrat zustimmen. Allerdings wurde bei der Darstellung des Baugesuchs klar, dass es sich hier nicht um einen beabsichtigten Anbau, sondern um den Bau eines zweiten Wohnhauses auf dem Gelände handelt. Da nach dem gültigen Bebauungsplan am Blumenstrich Doppelhausbebauung ausdrücklich nicht zulässig ist, wies der Ortschaftsrat ausdrücklich auf diese Tatsache hin und erklärte, dass er einer Doppelhausbebauung nicht zustimmen werde.
 
Auch der Antrag auf Einbau einer Gaube in einem der ältesten Gebäude der Feste Dilsberg entsprach der Ortschaftsrat aus drei Gründen nicht: Die Gaube war auf dem Plan nicht vermaßt. Sie entspricht nicht dem Bebauungsplan, wonach eine Gaube ein stehendes Rechteck darstellen muss. Es ist nicht nur eine Gaube sondern ein Dachbalkon geplant, der an dieser Stelle nicht ins Bild des Dilsbergs passt.
- Entgegen des Votums des Ortschaftsrat hat der Technische Ausschuss des Gemeinderates mit knappster Mehrheit dem Baugesuch dennoch zugestimmt. –
 
Der alte Ortschaftsrat hatte noch festzustellen, ob bei einem/einer der neu gewählten Ortschafträte/Ortschaftsrätinnen Hinderungsgründe nach § 29 der Gemeindeordnung bestehen, weil z.B. Verwandtschaftsbeziehungen untereinander oder zum Bürgermeister bestehen oder der/die Gewählte bei der Stadt bzw. einer Ihrer Körperschaften und Unternehmen beschäftigt ist. Es konnten keine Hinderungsgründe festgestellt werden. Damit kann auf der nächsten Sitzung der neue gebildete Ortschaftsrat verpflichtete werden.
 
Aus der Verkehrstagesfahrt – eine vom Landkreis mit den Fachbehörden durchgeführte Inspektion fraglicher Verkehrsregelungen und - situationen – wurden folgende Ergebnisse vorm Stellv. Ortsvorsteher vorgetragen: Dem Antrag des Ortschaftsrat auf Einrichtung einer Halteverbotszone am Kindergarten soll nicht entsprochen werden. Im Burghof sollen ein Behindertenparkplatz und zwei Kurzzeitparkplätze eingerichtet werden. Weitergehende Parkeinschränkungen sind nicht vorgesehen.
 
Schließlich teilte die Ortsverwaltung noch mit, dass das neue Urnengräberfeld mit unbepflanzbaren Einheitsgräbern fertiggestellt sei und in den nächsten Tagen in der Presse vorgestellt werden soll.
 
Dilsberg, 3. Juli 2014 gez. Berroth

 
Sitzung vom 28.04.2014
Vor Eintritt in die Tagesordnung ehrte Ortsvorsteher Hoffmann noch einmal Karlheinz Streib für seine zwanzigjährige Tätigkeit in Ortschafts- und Gemeinderat.
In der Bürgerfragestunde bat ein Bürger um Information darüber, wie der Stand der Errichtung des Funkmastes sei. Außer dem Hinweis, dass das Baugenehmigungsverfahren mit der Anhörung der Anwohner an das Grundstück laufe, konnten weder der Ortsvorsteher noch die anwesenden Gemeinderäte keine näheren Angaben machen.
 
Zum leidigen Thema Verkehrssituation in der Neuhofer Straße legte das Gremium seine neu bzw. weiter zu verfolgende Ziele fest: Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h sollte weiter verfolgt werden. Durch den schwierigen Begegnungsverkehr im unteren Teil der Straße, bedingt durch die durchgehend parkenden Fahrzeuge, kommt es häufig vor, dass auf den Gehweg ausgewichen wird. Das stellt eine hohe Gefahr vor allem für die Schul- und Kindergartenkinder dar. Deshalb soll angestrebt werden, durch Einzeichnung der Parkplätze auf der Bergseite der Straße Lücken zu schaffen, in die die bergwärts fahrenden Fahrzeuge bei Begegnungsverkehr ausweichen können. Zudem soll der Fußgängerüberweg an der Volksbank durch Poller o.ä. zusätzlich gesichert und ein zweiter Fußgängerübergang auf der Höhe der Bannholzweg-Einmündung beantragt werden.
 
An wichtigen Informationen wurden vom Ortsvorsteher und aus der Mitte des Ortschaftsrates weitergegeben:
Die Verkehrstagefahrt kommt nach Dilsberg, um das vom Ortschaftsrat beantragte Halteverbot beim Kindergarten und eine Parkordnung für den Burghof zu überprüfen bzw. zu initiieren.
Die allernotwendigsten Pflasterreparaturen in der Feste werden in den nächsten Wochen vorgenommen. Dazu muss auch zeitweise die Durchfahrt am Torturm gesperrt werden.
Die sog. Begrüßungstafel an der Friedenslinde ist aufgestellt. Mit dieser sollen besonders auch die Neckarsteig-Wanderer in die Bergfeste gelockt werden. Es fehlen noch die Schilder der einzelnen Gaststätten und Betriebe.
Der Waldweg zwischen Rainbach und Dilsbergerhof ist nach der Baumaßnahme wieder in einen sehr guten Zustand versetzt worden, sodass er nun nach vielen Jahren der Unterbrechung wieder als Notweg für die Rainbacher benutzt werden kann. Auf Rückfrage aus dem Ortschaftsrat erklärten die Mitglieder vom Dilsbergerhof, dass es sich bei der großen Baumaßnahme, die z.Zt. an der Stelle der Kläranlage am Herrbach durchgeführt wird, um eine Regenüberlaufbecken handelt, das wieder mit Erdreich und Gras bedeckt werden wird.
Positiv wurde berichtet, dass die Hundekot-Abfallbehälter doch zunehmend angenommen werden, sodass an die Aufstellung weiterer solcher Behälter beim FC Dilsberg, der Bachgasse und dem Herrenwiesenwege gedacht werden kann.
 
Dilsberg, 4. Mai 2014 gez. Berroth


Sitzung vom 17. März 2014

Fast schon eine Marathonaufgabe stand dem Ortschaftsrat bei seiner Sitzung bevor: Allein drei Baugesuche lagen auf dem Tisch, zwei davon in der Feste.
 
In der Bürgerfragestunde machte der Vorsitzende des Burgbühnenvereins den Ortschaftsrat darauf aufmerksam, dass die Hütte, die der Kreis auf seinem Gelände im Burggarten zu bauen gedenkt, nicht mit der Burgbühne abgesprochen worden sei. Das sei deswegen gravierend, weil die Burgbühne Mieter und damit einer der wesentlichen Nutzer dieses Gebäudes sei. Das nahm der Ortschaftsrat dann zum Anlass, das Baugesuch zu vertagen (was der Technische Ausschuss der Stadt am nächsten Tag auch nachvollzogen hat).
 
In der Unteren Straß soll ein kleines Wohngebäude mit anschließender Scheune abgerissen und durch ein neues Wohnhaus an der Mauer ersetzt werden. Dazu benötigte der Bauherr einige Befreiungen, denen im Wesentlichen der Ortschaftsrat auch zugestimmt hat. Was er allerdings aufgrund des Bebauungsplanes ablehnen musste, war der beabsichtigte Einbau eines offenen Balkons im Dach über der Burgmauer und der Einbau übergroßer Fenster auf der Seite zur Unteren Straße. Den Anbau einer Terrasse an ein Wohngebäude im Fasanenweg, die z.T. über die Bebauungsgrenze hinausgeht, sah der Ortschaftsrat kein Problem, da solche Befreiungen üblicherweise genehmigt werden und niemand dadurch beeinträchtigt wird.
 
Das neue Urnen-Grabfeld am Dilsbergerhof, in dem die Urnen unter einheitlichen Platten eingegraben werden sollen, ist angelegt. Der Ortschaftsrat beschloss, für dieses Feld ein Kreuz mit darunterliegender Ablagemöglichketi für Blumen u.ä. aus seinen Mitteln aufstellen zu lassen. Wieder ausführliche Diskussionen veranlasste der Antrag des Elternbeirates des Kindergartens, etwas für die Beruhigung der Verkehrssituation im Allmendweg zu tun. Nach Diskussion über diverse Varianten, die z.T. auch erheblichen finanziellen Aufwand bedeutet hätten, wurde als schnellstmöglich wirkende Variante, die Aufstellung eines Halteverbotsschildes am Kindergarten beschlossen. Langfristig sollte man über einen Zugang zum Kindergarten von der Steige her nachdenken.
 
Unter dem Tagesordnungspunkt „Mitteilungen und Anfragen“ verbargen sich mehr als 20 Punkte. Davon eine Auswahl: Die Mauer gegenüber der „Schönen Aussicht“ ist baufällig. Da die Besitzverhältnisse dieser Stelle nicht ganz eindeutig sind, soll zunächst eine Vermessung durchgeführt werden, um zu ermitteln, wem welcher Teil der Mauer gehört. Der Leiter der Stadtgärtnerei, der die Maßnahmen zur Beseitigung des Pilzbefalls der Friedenslinde eigeleitet hat, ist guter Hoffnung, dass die Linde noch gerettet werden kann. Die Mitglieder des Ortschaftsrats werden – wie in den Jahren zuvor – die Straßenschäden auflisten, damit der Ortsvorsteher deren Behebung veranlassen kann. Die Mitternacht kam schon näher, als die Ortschaftsrätinnen und -räte den Sitzungssaal verließen.
 
Walter Berroth 21.03.2014 

 

Sitzung 20. Januar 2014
 
In der Januarsitzung lag dem Ortschaftsrat ein abgeänderter Bauantrag zur Aufstockung des oberen Bestandgeschosses mit Einbau von zwei Dachgauben in der Oberen Straße vor. Gegenüber der ersten Planung wurde die Firsthöhe um 0,50 Meter reduziert und die Gaubenhöhe soweit angepasst, dass sie dem Bebauungsplan entspricht. Da die bisherigen Einwendungen berücksichtigt wurden stimmte das Gremium dieses Mal einstimmig zu.
 
Der nächste Tagesordnungspunkt betraf den Bauantrag zur Errichtung einer Sendestation auf dem Grundstück der Stadt Neckargemünd (siehe Bericht vom 21. Januar 2014).
 
Auf Anregung der Bürger wurde im letzten Jahr beschlossen, auf dem Friedhof Dilsbergerhof ein neues Grabfeld in Form von Urnenreihengräber unterhalb der Friedhofskapelle anzulegen. Erste Maßnahmen der Stadtgärtnerei laufen inzwischen bereits, nun beschäftigte die Gestaltung des Grabfeldes den Ortschaftsrat. Blumen oder Devotionalien sind an den einzelnen Grabstätten, an denen nur kleine Namensplatten auf die Verstorbenen hinweisen, nicht erlaubt, da die Rasenfläche jederzeit zum Mähen bereit sein muss. Deshalb soll in der Mitte des Feldes ein kleiner „Altar“ den Angehörigen die Möglichkeit geben an Ehrentagen Blumen oder Kränze abzulegen. Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann holte dazu drei Vorschläge von der Firma Baldauf & Söhne in Neckargemünd ein. Die Skizzen zeigten minimalistische bis hin zu kunstvoll gestaltete Varianten aus rotem, geschliffenem Sandstein. Nach intensiver Diskussion über Material und Form, fanden sich für alle drei Varianten Befürworter. Dem Einwand von Walter Berroth (SPD), detaillierte Skizzen anzufordern bevor man eine Entscheidung über Jahrzehnte treffe, schloss sich das Gremium an. Da auf Variante 1 und 3 die meisten Stimmen entfielen, werden hierzu konkrete Pläne angefordert.
 
In der Nachlese zur Seniorenfeier wurde einheitlich die gute Teamarbeit des Gremiums gelobt und den Partnern für ihre Unterstützung gedankt. Auch wenn es noch ein paar mehr Besucher hätten sein dürfen, bestätigten Rückmeldungen den positiven Anklang der Veranstaltung.
 
Unter Punkt „Mitteilungen und Anfragen“ informierte der Ortsvorsteher über den positiven Landschaftsputztag, bei dem nur wenig Müll zu beseitigen war. Das beschädigte Buswartehäuschen in der Rainbach ist inzwischen wieder frisch gestrichen, die Täter konnten jedoch trotz ausgesetzter Belohnung nicht ermittelt werden. Die Geschwindigkeitstafel soll umgerüstet und mit einem internen Geschwindigkeitsspeicher ausgestattet werden. Bei der Verkehrstagefahrt im November 2013 wurde das von OR Berroth angesprochene Problem in der Rainbach erkannt, wo die Signalschleifen der Ampelanlage durch Motor- und Fahrradfahrer nicht ausgelöst werden. Die Schleifen wurden inzwischen sensibler eingestellt und sollten nun reagieren. Des Weiteren wurde die Wegweisung nach Mückenloch für ausreichend erachtet, obwohl einige LKW´s bereits vorher in den Bannholzweg abbiegen.
 
Rüdiger Ruf (FW) bat darum, die Schlaglöcher beim Tennisplatz zu richten. Jürgen Maurer (FW) erinnerte daran, dass in der Lauffenhalle verschiedene Sachen nicht in Ordnung sind, diese Punkte sollen wieder in den Maßnahmenkatalog aufgenommen werden. Walter Berroth (SPD) berichtete, dass die Kanalisation zwischen Dilsbergerhof und Rainbach mit Ausnahme des Anschlusses fertiggestellt ist, jetzt müssten dringend die Wege gesäubert werden.
 
21.01.2013
boe