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Dilsberg 800
ein Lesebuch zum Burgjubiläum 2008

Buchpräsentation mit Lesung
über das geschichtliche Dilsberger auf und ab

23. November 2007

Zu einem Jubiläum gehört auch ein Buch, das möglichst kurzweilig, unterhaltend und ansprechend auf das Ereignis eingehen sollte. Dieser anspruchsvollen Aufgabe stellte sich Verfasser Günther Herrmann und nach einem Jahr intensiver Arbeit, mit konstruktiven Diskussionen innerhalb des Arbeitskreises, konnte das gelungene Werk der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

  

Bürgermeister und Schirmherr Horst Althoff sowie Ortsvorsteher Stefan Wiltschko begrüßten in der vollbesetzten Tuchbleichenhalle zahlreiche Stadt- und Ortschaftsräte, Sponsoren, Mitarbeiter der einzelnen Arbeitskreise sowie die Bevölkerung.
 
  
Über das große Interesse seitens der Bürgerschaft zeigte sich Ortsvorsteher Wiltschko erfreut. Sein besonderer Dank galt den Sponsoren für ihre wertvolle Hilfe. An erster Stelle nannte er die beiden Banken, vertreten durch Regionaldirektor Bernhard Fertig von der Sparkasse Heidelberg und Prokurist Frieder Reichert von der Volksbank Neckartal. Des Weiteren dankte er dem Arbeitskreis Buch für die engagierte Mitarbeit sowie dem Kernarbeitskreis, unter der Leitung von Bernhard Hoffmann, für die gute Arbeit und der Stadt Neckargemünd für ihre Unterstützung. Schmunzelnd verkündete er: „Durch das variationsreich zusammengestellte Jubiläumsprogramm haben die Dilsberger im nächsten Jahr nicht die geringsten Probleme, ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen.“
 
  
Prägnant ziert der Löwe des Dilsberger Wappens das gelb-schwarz gestaltete Titelblatt und signalisiert in ansprechender Weise den offiziellen Stellenwert des Werkes. Der Untertitel „Eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte“ verspricht nicht zuviel, denn keine trockene Historie sondern informative lebendige Geschichten prägen den Inhalt. Die Titel der einzelnen Kapitel, wie „Auswärts hat der Dilsberg einen Mythos“, „Der Dilsberg bekommt eine Rose und merkt´s erst hinterher“ oder „Heidelberg wird Badisch mit dem Dilsberg geht´s bergab“ wecken Neugierde und legen eine Grundspur auf das was den Leser erwartet. Auch das schwierige Leben in und um die Burg wird ungeschminkt dargestellt. Das gesamte Kaleidoskop der interessanten Geschichte wird in ansprechender Weise mit einer Vielzahl an Bildmaterial wiedergegeben.
 
  
„Es war gar nicht so schlecht, dass einer, der erst 15 Jahre auf dem Dilsberg wohnt und die Dinge mit einem gewissen Abstand sieht, das Buch geschrieben hat.“, resümierte Autor Günther Herrmann. Anerkennend stellte er fest: „Hätten früher nicht andere geschrieben, hätte ich nichts gehabt. Ich habe zwar geschrieben, aber es ist nicht mein Werk.“ Seine Zusammenfassung beruht auf Schriften von Frans Hermans und Stefan Wiltschko denen er auch eine Hommage im Buch gewidmet hat sowie Uwe Uffelmann, Rainer Kunze, Jörg Kreutz und Wilfried Schweinfurth. Die reinen Schreibarbeiten dauerten sechs Monate und weitere drei Monate nahmen Vorbereitung und Feinabstimmung mit der Druckerei in Anspruch. Bei seiner Lesung wählte er interessante Auszüge aus drei Kapiteln die das Auf und Ab des Dilsbergs beeindruckend darstellten.
 

  

Bürgermeister Althoff dankte Autor Herrmann sowie seinen Mitautoren auch im Namen des Gemeinderates und explizit den Sponsoren. „Die interessanten Textpassagen geben die Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen wieder und bekunden das damit verbundene Leid. Viele engagieren sich für das Jubiläum und auch die Stadt hat dazu ihren Beitrag geleistet: damit man die Burg so sieht wie früher, wurde der Wald teilweise auf Stock gesetzt.“ Das erste druckfrische Exemplar überreichte Ortsvorsteher Wiltschko an den Autor.
 

  

Das unterhaltsame Jubiläumsbuch mit 130 Seiten und über 100 Bildern ist ab sofort bis einschließlich 9. Dezember in der „Dilsberger Keramik“ zu einem Einführungspreis von 14,50 € erhältlich. Danach beginnt der offizielle Verkauf zum regulären Preis, den der Arbeitskreis „Buch“ bei der Präsentation noch nicht festgelegt hatte. Viele Besucher nutzten die günstige Gelegenheit, erstanden sofort ein Exemplar und ließen es sich vom Autor signieren.
 
Text: Beate Oemler
Bilder: Burkhard Zantopp