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Pfingsten führte Christen in der Natur zusammen
Bewegender Berggottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Dilsberg
9. Juni 2014
 
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„Gibt es einen schöneren Ort um Pfingsten zu feiern?“, fragte Pfarrerin Dr. Sabine Bayreuther und hieß die Gottesdienstbesucher bei allerbestem Wetter und im Schatten herzlich willkommen. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen verlegte man den Berggottesdienst kurzerhand in den angrenzenden Schlossgarten, wo mächtige Bäume Schatten spendeten. Christen beider Konfessionen sowie aus verschiedenen Gemeinden trafen sich in freier Natur um gemeinsam Pfingsten zu feiern. Frohgemut erklang „Lobe den Herren“, in das selbst die Vögel jubilierend mit einstimmten.
 
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Der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg umrahmte den Gottesdienst, unter der Leitung von Walter Nußko, mit eindrucksvollen Melodien. Gefühlvoll bereicherten sie mit ihren beschwingten Beiträgen die fröhliche Feier.
  
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Mit der Lesung aus der Apostelgeschichte erinnerte Kirchenältester Markus Winter an die Ereignisse von Pfingsten. Faszinierend sang Anna Nußko das „Halleluja“ und berührte mit „Gabriellas Song“ die Herzen.
 
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„Das geht einem zu Herzen“, begann Pfarrerin Bayreuther ihre Predigt und zitierte bekannte Redensarten in denen das Herz vorkommt, ebenso häufig wie in Liedern. Das Herz als das Innerste des Menschen sei auch in der Bibel ein Symbol, im Hebräischen als Sitz der Vernunft und des Verstandes. „Im Herz werden die Eindrücke verarbeitet, die der Mensch mit seinen fünf Sinnen sammelt.“ Auch an Pfingsten spiele das Herz eine Rolle, denn der Heilige Geist wurde gesandt und berührte die Menschen im Herzen. Anhand der Aussage von Petrus aus der Apostelgeschichte verdeutlichte sie den Dreischritt für die Menschen: von Jesus Christus hören, sich im Herzen berühren lassen und die Taufe empfangen.
 
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Diesen Schritt wollte die Vierzehnjährige Ceniye Niehaus vollziehen, die sich im Gottesdienst taufen ließ. „Wir alle haben den Heiligen Geist empfangen. Die Frage ist, berührt es uns eigentlich noch in unseren Herzen was Jesus Christus getan hat?“ Frau Dr. Bayreuther forderte die Gemeinde auf, sich daran zu erinnern, dass auch wir getauft sind.
 
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Das Wasser mit dem sie Ceniye taufte bezeichnete sie als Zeichen des Weges durch den Tod zum Leben. Die Mutter des Täuflings, ihre Paten sowie ihre beste Freundin trugen die Fürbitten vor.
 
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Wie dicht Leben und Tod zusammenliegen zeigte das anschließende Totengedenken für Otto Spieß, zu dem der Musikverein extra ein Musikstück spielte. Der Vorsitzende des Ältestenkreises, Martin Oemler, dankte der Pfarrerin für den Gottesdienst, den Musikern für die schöne Gestaltung sowie dem Förderverein für die Bewirtung. 
 
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Die Botschaft des Heiligen Geistes war im Gottesdienst spürbar und berührte die Herzen der Besucher. An diesem Tag passte alles zusammen, die gehörten Worte regten zum Nachdenken an, die musikalischen Beiträge waren eine Bereicherung und die ringsum blühende Natur ein Geschenk Gottes.
 
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Der anschließenden Einladung des Fördervereins zu einem Bayrischen Frühstück sowie Kaffee und Kuchen folgten viele Besucher und genossen die besondere Atmosphäre rings um die Kirche inmitten der herrlichen landschaftlichen Kulisse.
 
Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   09.06.2014
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