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Konfirmation in der Evangelischen Kirche Dilsberg
Navi oder Kompass!
 
Sonntag, der 25. Mai 2014 war für einige Dilsberger Familien nicht nur der Wahlsonntag, sondern der wichtigste Tag für die fünf Jugendlichen, die an diesem Tag an ihre Taufe erinnert wurden, also konfirmiert wurden.
 
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Es begann mit dem feierlichen Einzug der Konfirmandin Hannah Ruf und den vier Konfirmanden Maximilian Fischer, Philipp Hillebrand, Kai Hofmann, Florian Stegmann zusammen mit den beiden Pfarrerinnen Dr. Sabine Bayreuther und Dorothea Gulba und den Ältesten der Kirchengemeinde Annegret Berroth, Annegret Boehner, Annette Maurer und Markus Winter.
 
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Der Musikverein Dilsberg begleitete den Zug in die Kirche mit dem Lied „Jesu geht voran“, bevor Herr Schemmel an der Orgel die weitere Begleitung und das Vorspiel in der festlich geschmückten Kirche übernahm.
 
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Frau Dr. Bayreuther freute sich in ihrer Begrüßung, dass dieses Jahr Dilsberger Jugendliche in Dilsberg konfirmiert werden (in den letzten Jahren gab es in Dilsberg keine Konfirmanden). Sie wies auf die Kollekte für kirchliche Jugendarbeit hin und bat die Fotografen während der Zeremonie nicht zu fotografieren, Herr Zantopp übernahm diesen Job für alle.
 
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Das erste Lied „Danke für diesen guten Morgen“ wurde freudig von fast allen Besuchern des Gottesdienstes mitgesungen. Frau Gulba übernahm die Anleitung für den gemeinsam gesprochenen Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ und sprach das folgende Gebet. Frau Boehner übernahm die Lesung aus dem Brief des Paulus an die Philipper, in dem es um die Mahnung zur Einigkeit geht und der Freude, sich in allen Lebenslagen an Gott wenden zu können. 
 
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Frau Dr. Bayreuther gründete ihre sehr alltagstaugliche Predigt auf die Bibelstelle im 1. Buch Mose, in der Gott Abraham aus seinem Vaterland fortschickt in ein Land, das er ihm zeigen wird. Gott will Abraham segnen und dieser soll selbst ein Segen sein für alle Völker der Erde. Auf die selbst gestellte Frage, wie man denn an einen Ort kommen kann, den man nicht kennt, erzählte Frau Bayreuther eine sehr anschauliche selbst erlebte Geschichte mit dem Navi Uschi. Sie war mit Freunden in einem Auto mit Navi unterwegs; das Navi zeigte auch alles richtig an bis es zu einer Baustelle kam und man weiter nach der angezeigten Umleitung fuhr. Da Uschi aber immer wieder  andere Ansagen machte, mal rechtsrum, mal linksrum und dann auch noch auf „bitte wenden“ bestand, wurde das Navi ausgeschaltet und die Reisenden merkten, dass sie auf einer sehr schönen Umweg-Route fuhren und sich jetzt lieber auf Kompass und Karte verlassen wollten.
 
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Sie wollte damit ausdrücken, dass Gott auch Umwege akzeptiert und man seinen eigenen Weg finden soll, der nicht von anderer Seite bestimmt ist. Sie rief die Konfirmanden auf: „Geht! Das Leben liegt vor Euch wie ein fremdes Land. Wagt Euch in dieses neue Land!“ Bis heute waren Eltern und Paten für ihren Weg zuständig, jetzt sind sie selbst groß und sollen Kompass und Landkarte in die Hand nehmen, wie sie es in Schule und Konfi-Unterricht gelernt haben. Selbstverständlich sind Eltern und Paten weiterhin als beratende Wegweiser gefragt und willkommen.
 
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Sie wies noch einmal daraufhin, dass Umwege zum Leben gehören und dass z.B. bei dem Zweifel "Gibt es Gott?" der Kompass drei Punkte aufzeigt: 1. Segen: Gott will Dich segnen, um immer wieder Deinen Weg zu finden. 2. Spruch: Dein Konfirmandenspruch soll Dir immer weiter helfen. 3. Gemeinschaft: Sie wird durch das Abendmahl hergestellt. Während der Erklärung der Tauferinnerung goss Philipp Wasser in das Taufbecken. Durch das Taufwasser wäscht Gott unsere Sünden ab und wir werden erfrischt.
 
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Die Paten wurden angesprochen, dass heute ihr kirchlicher Auftrag endet, dass sie aber ihre Patenkinder weiter begleiten sollen. Im Namen der Kirchengemeinde wurde ihnen für ihre bisherige Aufgabe gedankt. Die Konfirmanden überreichten anschließend ihren Paten je eine Rose. Anschließend wurde zur Erinnerung an die Taufe das Glaubensbekenntnis von der ganzen Gemeinde gesprochen.
  
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Die feierliche Einsegnung der fünf Konfirmanden stand unter dem Satz „Menschen werden Euch begleiten, aber jeder muss seinen eigenen Weg gehen.“ Beide Pfarrerinnen nahmen die Einsegnung vor. Jeder Jugendliche bekam seinen vorher selbst gewählten Spruch in einer Urkunde.
 
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Nach dem gemeinsamen Lied „Nun danket alle Gott“ begrüßte Markus Winter die jetzt konfirmierten jugendlichen Mitglieder der Gemeinde im Namen der Ältesten der Kirchengemeinde. Er erinnerte an die vergangenen 8 Monate der Konfizeit, die ein bisschen holprig war durch Umbesetzung der zuständigen Pfarrer und die Neu-Organisation der Kirchengemeinden. Er ging auf die Bedeutung des Wortes „Konfirmation“ ein und die damit verbundene geschichtliche Entstehung. Er wies noch einmal auf die Erinnerung an die Taufe hin und auf die kirchlichen Rechte, die mit der Konfirmation verbunden sind (Pate sein und Wahl der Kirchenvorstände). Er bat die Konfirmanden, sich weiterhin in der Kirche zu engagieren. Er möchte einen kirchlichen Jugendtreff ins Leben rufen und hofft, interessierte Jugendliche begeistern zu können (die können auch katholisch sein). Die Ältesten übergaben zusammen mir ihren Glückwünschen die Geschenke der Kirchengemeinde in Form eines kleinen Kreuzes und eine Aufmerksamkeit des Ortschaftsrates der Gemeinde Dilsberg.
 
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Anschließend wurde die Gemeinde durch Frau Gulba zum Abendmahl eingeladen, das als sogenanntes „Wandelabendmahl“ durchgeführt wurde. Die Musik während des Abendmahls wurde von Mitgliedern der Familie Stegman gespielt.
 
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Die abschließenden Fürbitten-Gebete trugen die Eltern und Paten der Konfirmanden vor. Nach dem Segen zogen die Pfarrerinnen, Konfirmanden und Ältesten unter dem Orgelspiel von Herrn Prof. Schemmel wieder aus.
 
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Zahlreiche Foto-Aufnahmen schlossen diesen schönen Teil des Festtages ab.
 
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Text: Annegret Boehner
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   29.05.2014
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