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Multifunktionales Kassenhäuschen auf Burg Dilsberg übergeben
Im Fokus der Zeit und ein Quantensprung in Sachen Tourismus
11. April 2014
 
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„Es ist ein Quantensprung in Sachen Tourismus für die Burg Dilsberg.“, stellte der Leiter von Vermögen und Bau Baden-Württemberg (VB-BW), Amt Mannheim, Bernd Müller mit einem Blick auf das neue Kassenhäuschen fest, als er den Innenhof der Feste Dilsberg betrat. Für Andreas Falz, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden Württemberg (SSG) wurde ein jahrzehntelanges Werk endlich gut. Auch Burgpächter Armin Erles freute sich über den verbesserten Empfang, mit dem die Burg Dilsberg in die Saison 2014 startet, der zeitgemäß und multifunktional sowohl als Kassen- und Verkaufsraum sowie als Info-Punkt dient und endlich da steht wo er hingehört, am Eingang.
 
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Bei der kleinen feierlichen Übergabe erinnerte Bernd Müller an die lange Geschichte um das Häuschen. Die Zustände des bisherigen an der Mantelmauer machten eine Neukonstruktion nötig. „Das machen wir selbst!“, stand für das Team von VB-BW fest. Die Idee einer Konstruktion aus Holz, echte deutsche Eiche, und modernen Materialien sowie viele Funktionen mit „Augenlider“ zum Aufschieben, von Baudirektor Peter Thoma und der Planung von Hildegard Schlautmann-Dobler stieß auf großen Zuspruch und die Ausführung lag bei Ralph Galuski in bewährten Händen. „Wir haben nicht nur in das Haus sondern in ein großes Gesamtpaket in Höhe von 300.000 Euro investiert.“, stellte Müller fest.
 
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Nach dem Winter zeigten sich Mantelmauer und Brücke vom Treppenturm sanierungsbedürftig, hier sorgten kurzfristige Maßnahmen für die notwendige Sicherheit. „Das Gerüst kommt weg und bleibt nicht über den Sommer stehen.“, versprach der Leiter von VB-BW. Sobald die Fledermäuse ihr Winterquartier im Stollen verlassen haben, wird auf einer Länge von 100 Metern eine neue Beleuchtung sowie eine Notrufanlage installiert und langfristig sei eine komplette Turmsanierung für 2015/16 und im Anschluss daran eine neue Brücke geplant. „Wir schauen, dass wir für den Dilsberg etwas übrig haben, allein die Bauunterhaltung beträgt zwischen 30.000 und 50.000 Euro pro Jahr.“
 
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Den obligatorischen Übergabeschlüssel des Landes überreichte er an Andreas Falz. „Mit dem Eingangsgebäude erfüllt sich ein jahrzehntelanger Wunsch.“, bekannte der SSG-Geschäftsführer. Immerhin besuchen jährlich rund 20.000 Besucher die eindrucksvolle Festungsanlage und genießen die fantastische Fernsicht über Neckartal und Odenwald sowie den geheimnisumwitterten unterirdischen Stollengang. Jetzt umfasse das Angebot auch Essen und Trinken.
 
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Burgpächter Erles dankte er für seine Geduld sowie engagierte Art und erwähnte: „Seit sie da sind gibt es keine Lärmbeschwerden mehr, zum Wohle der Nachbarschaft.“ Das neue Kassenhaus trage unverkennbar die Handschrift von Peter Thoma. Es habe etwas Modernes sein müssen, ein Zusatz der nach Zusatz aussehe. „Wenn wir es jetzt noch schaffen den Brunnen von oben zu beleuchten, dann macht das Sinn.“ Sein Dank galt aber auch den Kollegen der Tourist-Information Neckargemünd, Rainer Bauder und Petra Kohl, für die gute Partnerschaft. „Jetzt ist Dilsberg im Fokus der Zeit.“, übergab er den Schlüssel an Burgpächter Erles. 
 
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„Wir sind über jede Verbesserung froh.“, bedankte sich Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann für die durchgeführte Initiative. Dadurch werde das „Dornröschenschloss“ aufgeweckt und der Besuchermagnet aufgewertet. Die Bergfeste werde auch von Auswärtigen für private Feiern wie Hochzeiten gemietet. Rainer Bauder wies auf die Wichtigkeit der touristischen Infrastruktur für die Burg hin: „Wir waren nicht mehr zeitgemäß.“ Besichtigungen und Führungen auf dem Dilsberg seien gerade wegen ihrer idyllischen Atmosphäre und der bewohnten Bergfeste als Ausflugsziel gefragt.
 
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Burgpächter Erles stellte zufrieden sein neues Refugium vor. Zwei Kühlschränke erlauben das Angebot von Speisen und Getränken. Neben heißer Wurst fehlt ein Eissortiment zur Erfrischung ebenso wenig wie Süßigkeiten und Kaffee. Selbst an die E-Bike-Fahrer wurde gedacht und die Vorkehrungen für eine Ladestation vor der Brücke getroffen. Baudirektor i.R. Peter Thoma betrachtete sein Werk und äußerte die Hoffnung, dass es den Menschen und Touristen gefallen möge. Darin waren sich an diesem Tag die Teilnehmer einig und stellten mit Blick zur Burg fest: „Es wird!“
 
Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   12.04.2014
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Kommentare  

# Burg Dilsbergman glaubt es kaum 2014-04-13 04:23
Hallo B. ,

heute habe ich den Bericht über das neue Kassenhaus gelesen.

Boaaah, die SSV hat es geschafft die Besucherzahl auf 20.000 Besucher pro Jahr zu reduzieren
Und mit dem Kassenhäuschen, hey, damit haben sie das Denkmal auf eine Art entwürdigt, dass hat auf Jahre Bestand. Und das vom Baudirektor in Rente, Peter Thoma, der augenscheinlich keine Verantwortung mehr dafür übernehmen muß.

Selbst die Naturbühne, die Wiese über dem Hexenkeller wurde taktisch geschickt ausgenockt, damit endlich Ruhe für die Nachbarschaft einkehrt. Was war zuerst da? Die Burg oder die Nachbarschaft? Den Bock zum Gärtner gemacht?

Und alles von Kapazitäten gestaltet, die entweder jetzt oder Später (Falz) eigentlich keinen Bezug (Altersgründe) zum Berg haben.

Hildegard Schlautmann-Doble? Hä, wer ist denn dass? Was fürn Zuspruch? Von wem?

Gruß A.
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# KASSENHAUS BURG DILSBERGHAGEN VOLP 2014-04-17 08:16
HALLO HERR ERLES,
WAS LANGE WÄHRT WIRD GUT!
UND RICHTIG GUT !

GLÜCKWUNSCH AUS DER PFALZ:
Hagen Volp
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