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Stephanie I. übernahm die Schlüsselgewalt in der 5. Jahreszeit
49. Nordbadisches Narrentreffen erstmals in Dilsbergs Feste
27. Februar 2014
  
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Jetzt ist es wieder soweit, die Narren haben das Sagen und die Neckargemünder Karnevalsgesellschaft feierte mit dem 49. Nordbadischen Narrentreffen einen ihrer Höhepunkte. Im Jubiläumsjahr der NKG, sie ist 8 x 11 Jahre jung, fand die Proklamation der tollen Tage am Schmutzigen Donnerstag erstmals im Burghof der Feste Dilsberg statt,  da in Neckargemünd gebaut und renoviert wird.
 
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Zuvor wurden die eintreffenden Delegationen befreundeter Vereine aus der Region im Dilsberger Kommandantenhaus stilvoll empfangen. Das reizvolle Gebäude bot den perfekten Rahmen für die liebreizenden „Tollitäten“ in ihren eindrucksvollen Roben, Präsidenten, Elferräte und Garden, in dem ein buntes Bild und närrische Heiterkeit das Rund erfüllte.
 
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Die Neckargemünder Sitzungspräsidenten Matthias Bauer und Jochen Kreutz begrüßten in launigen Worten die Abordnungen, die den Weg gefunden hatten, obwohl noch keine S-Bahn auf den Berg fahre. Ihr herzlicher Dank galt Bürgermeister Horst Althoff und Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann für ihren Einsatz, dieses zauberhafte Ambiente vom Rhein-Neckar-Kreis zu bekommen. Diesen Dank gab der Bürgermeister umgehend an Landrat und Landkreis weiter.
 
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Beherzt griff Prinzessin Stephanie I. zur Schere und ratz fatz war des Bürgermeisters Krawatte nur noch halb so lang. Eine beliebte Tradition an der Weiberfastnacht, um die Entmachtung der Männer zu signalisieren.
 
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Es war ein zauberhaftes Ambiente inmitten der historischen Gemäuer, welches die Narren in gemütlicher Runde genossen und fasziniert über das Kleinod schwärmten.
  
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Die Delegationen kennen und schätzen sich, seit Jahren trifft man sich und feiert mit den Neckargemünder Narren die Proklamation der Fastnacht. Ein Brauchtum zu dem die Karnevalisten auch ihre traditionsreichen und originellen Figuren mitbringen, „Till“, „Dorfbüttel“, „Wolfstecher“ und andere mehr, die allesamt ihre eigene Geschichte haben.
 
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Mit dem närrischen Schlachtruf „Hajo“ begrüßte die NKG die Delegation der Rappenauer Carnevalsgesellschaft „Die Wolfstecher“ mit ihrem Prinzenpaar Bettina I vom heißen Reifen und Wolfgang I vom schnellen Fuß, Prinzessin Ivonne I. und die KG Weinheimer Blüten, die Zieglhäuser Karnevalsgesellschaft, die KG Kuckuck Eberbach, die Wiesenbacher Schisselhocker mit Klotess Tiffany I., die Kolpingsfamilie Neckargemünd, der Eppelheimer Carnevals Club, die Kurpfälzer Trabanten und der HCC Blau-Weiß. Sie machten Bürgermeister Althoff zu einem ordentlichen Menschen und dekorierten ihn mit ihren Jahresorden.
 
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Im Burghof erklangen die Fanfaren des Wiesenbacher Fanfarenzugs unter der Stabsführung von Anja Pötzsch und Gregory Riffel, der in seinem futuristischen Faschingshäs musikalisch wie optisch den Ton angab.
 
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„Hajo ihr Narren es ist soweit, wir sind mittendrin in der 5. Jahreszeit.“ Die Sitzungspräsidenten stellten in gereimten Worten fest, dass sie auch auf Dilsbergs Feste mit dem Bürgermeister ringen, um den Stadtschlüssel zu erzwingen. „Der Bürgermeischder - ohne Frage - muss was kummt mit Fassung trage.“ Kurz und knackig forderte ihn Stephanie I. auf: „25 Jahre habe ich darauf gewartet, her mit dem Schlüssel, dann gibt´s auf die Backen auch zwei süße Küssel.“
 
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Da blieb ihm nur die Erkenntnis, dass regieren nicht immer Spaß mache, denn groß sei die städtische Not. Da der Staatsstreich vom Dilsberg ausging, streckte er schnell die Waffen und den Schlüssel entgegen. „Im Jubiläumsjahr seid ihr nicht zu halten.“, deshalb wünschte er Frohsinn und lustiges Treiben.
 
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Dazu verlas die Prinzessin elf närrischen Paragraphen, die es ab sofort zu befolgen galt. „Angesprochen wird sich per Du und das Grußwort Hajo gehört auch dazu.“, stellte sie unter anderem fest. Der Till (Claudia Harant), als Traditionsfigur der Fastnacht, überraschte den Bürgermeister mit zwei seiner Krawatten als Pfandstück, die er im Laufe des Jahres bei den Narren auslösen müsse.
 
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Den Stadtschlüssel fest in der Hand ließen die Narren auf Neckargemünd und Dilsberg ein dreifaches Hajo durch die Burgmauern erklingen. Mit Blick auf den Faschingsumzug am 1. März, da lachte der Prinzessin bereits jetzt das Herz. Doch zuvor ging es mit dem Shuttleservice der Feuerwehr ab in die Graf von Lauffen-Halle  zum großen Manöverball. Hier wartete bereits eine große Narrenschar, wo es mit flotten Tanzvorführungen der Garden munter weiter ging.
 
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Narrentreffen den 27. Februar 2014 in Dilsberg
Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   28.02.2014
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