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Rathsfeld holte die Sterne vom Himmel
Musik zum Zuhören und Eintauchen mit Texten, die in die Tiefe gehen
21. Februar 2014
 
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„Musik zum Zuhören, die tiefer geht, das ist Rathsfeld.“ So stellte Frontfrau Eva Rathsfeld ihre Band im „Café Pippifax“ auf dem Dilsberg vor und sie hatte nicht zu viel versprochen. Mit einer Mischung aus druckvollem Folk-Rock-Sound und Geschichten aus dem Leben, versprühten die Musiker mit eigenen, authentischen Songs Lebens-freude.
 
„Wir lieben solche Locations, die intim und gemütlich sind, wo man ein Gläschen Wein trinkt und der Musik zu hört.“ Und das Publikum in dem kleinen Burgcafé verbrachte einen entspannten Abend mit liebevoll arrangierten Titeln und deutschen Texten, in denen die Sängerin über sich, von anderen und von der Welt erzählte. Zum Beispiel wie es ist, wenn man Nächte weise träumt, wie es wäre wenn … und sich tagelang die Gedanken um sich selbst drehen. Lebensfreude gepaart einer gehörigen Portion Lebensweisheit die begeistert und mitreißt. Immer wieder griff die Sängerin in ihre musikalische "Spielkiste" und improvisierte mit Lap-Steel-Gitarre, Melodica und Xylophon zauberhafte Klangfarben.

Die Bandmitglieder sind studierte Musiker und haben verschiedene Standbeine. Es ist ihnen eine Herzensangelegenheit eigene Stücke zu machen. Eine Harmonie die man hören kann und mit der sie überzeugen. Melodien mit Dynamik, die mit sanften leisen Tönen bewegt und bei temperament- vollen Passagen Energie versprüht.
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An der Gitarre Frank Schulze-Brüggemann, der auch bei seinem Soli sein Können unter Beweis stellt, am Schlagzeug treibt Christian Huber den Rhythmus trocken nach vorne und am E-Kontrabass zieht Sissi Plückhan mit ihrem Sound die Zuhörer in ihren Bann. Dazu der Sopran von Eva Rathsfeld, der klar und rein in die Höhe steigt. „Wie ein Stern am Himmel!“, schwärmte Gerd Becker als Kenner der Musikszene.
 
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Im Probenraum experimentieren die Jungs der Mannheimer Band so lange, bis sie mit neuen Songs zufrieden sind. Das Resultat hört sich Eva Rathsfeld an und schreibt was ihr der Song sagt. So entstand auch „Noch nicht genug gesehen“, bei dem sie das Fernweh packte, „Ich bleib hier nicht lange stehen, ich bin geboren um zu gehen.“
 
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Sie beschreibt sich als leidenschaftliche „Fensterguckerin“, findet es schön zu sehen wie Leute leben und singt davon in „Licht bei dir zu Haus“. Texte, die von Träumen, Wünschen und Erlebtem erzählen. Sie mag es wenn Leute lachen und dieses positive Gefühl findet sich in ihren Liedern. Der Band ist es wichtig Musik rauszutragen, deshalb mag sie solche Locations wie das „Pippifax“, wo man ankommt und sich einlässt auf die Musik.
 
Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   22.02.2014
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