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Stipendiatinnen genießen Inspiration Dilsberg
Empfang bei Ortvorsteher Hoffmann mit Eintrag ins „Goldene Buch“
16. Oktober 2013
 
OV-Stipendiaten02OV-Stipendiaten03 Die Hälfte ihres dreimonatigen Stipendiums haben die beiden internationalen Künstlerinnen aus Kanada, Ingrid Koenig und Barbara Lounder, bereits hinter sich und wie sie Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann erzählten, fühlen sich im Kommandantenhaus auf dem Dilsberg unheimlich wohl. Im Rathaus empfing er die Stipendiatinnen der Kreiskulturstiftung zum Eintrag ins „Goldene Buch“ der Gemeinde.  
 
„Mit Ihrem Eintrag machen Sie das Goldene Buch wieder ein Stück wertvoller.“, begrüßte sie der Ortsvorsteher. Positiv betrachte er es, wenn zwischen Stipendiaten und Dorf etwas rüberkomme. So wie bei den sympathischen Damen, die verkündeten: „Es ist eine große Ehre hier zu sein.“ Erste Kontakte zu den Bewohnern haben sie bereits geknüpft. Mit einigen waren sie gemeinsam unterwegs um Sehenswertes zu entdecken und andere trafen sich mit Barbara Lounder zum Walken. Sie spricht nur wenig Deutsch versteht aber viel und weiß: „Sport funktioniert auch wenn man die Sprache nicht spricht.“ Beide haben inzwischen eine regionale Spezialität kennengelernt und schwärmten vom „Green Vine“, Neuer Wein mit Zwiebelkuchen.  
 
Für ihren Eintrag hatte Barbara Lounder eine Collage vorbereitet, auf Seidenpapier zeichnete sie wie bei einer Landkarte die Wege der Bergfeste, ausgehend vom  Kommandantenhaus. „Dilsberg is so beautiful!“, schrieb sie ins Buch und dankte für die Einladung. Die Zeichnung von Ingrid Koenig zeigte das alte Mauerwerk der Burg und davor ein Mensch. Bei ihrem Rundgang auf dem Söller sei die Sonne hinter ihr gestanden und habe ihren Schatten auf die Mauer gespiegelt. „Mein Kopf in der Burg hat mir gefallen.“, berichtete sie wie es zu der Zeichnung kam. Dazu schrieb sie in deutscher Sprache: „Dilsberg übernimmt mit unheimlicher Inspiration. Ich nehme einen lebenden Teil zurück nach Kanada und bleibe für immer dankbar.“
    
OV-Stipendiaten01
Barbara Lounder Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann Ingrid Koenig
        

Bei einem Sektumtrunk erzählten die Stipendiatinnen über ihren bisherigen Aufenthalt, den sie trotz der intensiven Arbeit genießen. „Wenn ich keine Familie hätte, würde ich fragen ob wir verlängern können.“, verriet Ingrid Koenig. Der Herbst mit seiner Farbenpracht gefällt ihnen ebenso, wie die aufsteigenden Nebelschwaden, die sie faszinierend finden und der herzliche Kontakt zu den Leuten runde den Aufenthalt ab. „Das ist ein sehr schönes Lebensgeschenk.“
   

      
Bilder: bz
Text: boe
16.10.2013
  
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