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Seniorenfeier führte zu Begegnungen bei guter Unterhaltung
Dilsberger Ortschaftsräte im Einsatz für die Senioren der Gemeinde
27. Januar 2013
 
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Die traditionelle Seniorenfeier gehöre seit vielen Jahren zu den angenehmen Aufgaben des Dilsberger Ortschaftsrates, versicherte Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann in der Graf von Lauffen-Halle. Das wissen die Senioren zu schätzen, denn trotz angekündigter kritischer Wetterlage mit möglichem Eisregen nahmen 140 Bürger die Einladung an und trafen sich zu einer gemütlichen Kaffeerunde.
 
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Von den Ortschafträten und ihren Partnern wurden sie mit einer reichhaltigen Auswahl an selbst gebackenen Kuchen verwöhnt, von denen einer verlockender aussah als der andere.
 
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Musikalisch holten Sängerbund und katholischer Kirchenchor Dilsberg, mit Verstärkung von Sängern aus Mückenloch, die Sonne in die Herzen. Die Chorgemeinschaft wurde von Dirigent Volker Konetschny am E-Piano begleitet. „Fröhlich klingen unsere Lieder“ lautete ein Beitrag, der das Empfinden der Zuhörer wiederspiegelte und als Zugabe drückten sie mit dem „Dilsberg Lied“ ihre Heimatverbundenheit aus.
 
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Die Grußworte des Bürgermeisters überbrachte Stellvertreter Winfried Schimpf, der einen herzlichen Dank an die Helfer und auftretenden Gruppen aussprach. Als Lehrer wisse er wie gut Wiederholung tue und so zitierte er nochmals den irischen Segensspruch vom letzten Jahr: „Weil er so schön ist!“
 
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Kirchenrat Heinz Janssen grüßte in ökumenischer Gesinnung. Es sei ein Gemeinwohl, dass Menschen zueinander geführt werden. „Begegnungen fördern das Wissen, ich bin nicht allein auf der Welt.“ Mitgebracht hatte er eine ebenso amüsante wie tiefsinnige Geschichte: „Wo findet Begegnung mit Gott statt?“
 
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Ortsvorsteher Hoffmann blickte in seiner Rede auf das Jahr 2012 zurück. Die Information der Bürger habe hohe Priorität, was zu diversen Informationsveranstaltungen führte, Vorleistungen der Stadt haben schnelles Internet ermöglicht und auch in der Mobilfunkversorgung tue sich etwas. Die Dilsberger Internetseite sei zu Jahresbeginn in die Verantwortung des Ortschaftsrates übergegangen, die aktuellen Informationen gingen aber wie gewohnt weiter. Der Ort besitze eine große Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement, was er mit  Beispielen belegte. Nicht nur Ortschaftsrat und Ortsverwaltung sondern auch viele Bürger würden bei der Gestaltung des Dilsbergs mitwirken und dafür sei er dankbar.
 
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Aus den Reihen der Senioren berichtete Frans Hermans in poetischer Form über Alltägliches und amüsierte die Senioren mit einer Episode über einen Fleck im neuen Hemd. Annegret Boehner trat Plagiatsvorwürfen entgegen und bekannte bei ihrem Vortrag über eine alltägliche Begebenheit: „Es handelt sich um eine Geschichte von Frans Hermans, ich trage sie nur vor.“ Dunkelrote Rosen überreichte Prof. Wolfgang Zeller mit dem großen Schlager aus der Operette „Gasparone“ und das als Solist a cappella. Mit einer Brise Humor vertrat Christa Kann die Ansicht: „Das Leben sollte mit dem Tod beginnen und nicht anders herum!“
 
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Die Tanzgruppe Anni Richter von der Burgbühne Dilsberg präsentierte einen Square-Dance und animierte mit „Oh Susanna“ zum Mitklatschen. Passend zur Faschingszeit wirbelten die zehn Frauen, unter der Leitung von Helge Löhlein, temperamentvoll als Cowboy und Indianer zum Lied „Komm hol das Lasso raus“ über die Bühne.
 
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Ein Stimmungsgarant war auch in diesem Jahr der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg. Die Musiker unterhielten unter der Leitung von Walter Nußko die Senioren bestens und luden zum gemeinsamen Singen ein.
 
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„Es ist uns eine besondere Ehre, dass Sie trotz des hohen Alters gekommen sind.“, dankte Ortsvorsteher Hoffmann den ältesten Senioren der Veranstaltung. Zusammen mit Ortschaftsrätin Monika Nohe-Weinert überreichte er Frieda Rupp (92) und Irma Werner (87) sowie Heinrich Schild (91) und Karl Hornung (88) Präsente.
 
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Zum Abschluss dankte er namentlich allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatte und erinnerte an den möglichen Heimfahr-Service. Zu den Klängen des  Musikvereins neigte sich ein gelungener Nachmittag dem Ende entgegen.
 
Text: boe
Bilder: R. Dworschak
28.01.2013