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Der Name „Schöne Aussicht“ kommt wieder zur Geltung
Duft von frischem Holz und Tannengrün liegt in der Luft
18. Januar 2013
 
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Auf dem ehemaligen Hotelgelände „Schöne Aussicht“ geht es rund, die angekündigten Rodungsarbeiten sind in vollem Gange. Die ortsansässige Firma „Casa GmbH - Bauen & Gestalten“ führt die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Gebäudesubstanz durch. Wie berichtet, war das Gelände im Laufe der Jahre total zugewuchert und das mächtige Wurzelwerk der Bäume drohte das Mauerwerk zu zerstören. Der Lärm von Motorsägen hallt nun um die Bergfeste und der Duft von frischem Holz und Tannengrün liegt in der Luft.
  
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Das Gelände war dermaßen zugewuchert, so dass ein Durchkommen nur beschwerlich möglich war. Während entlang der Grundstücksgrenze gewachsene Birkenbäume und Haselnusssträucher von den Rodungsarbeiten unberührt bleiben, musste als erstes ein Dickicht aus Fichten weichen, das mittendrin lag. Drei Bäume die direkt an der Terrasse wachsen heben bereits das Mauerwerk an. Hier muss die  riesige Tanne und der Kastanienbaum weg, die Platane kann jedoch durch einen Rückschnitt erhalten werden.
 
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Ein Fall für Firmenchef Günter Beck, der sich weg vom reinen Rohbau auf die Außengestaltung spezialisiert hat: „Wo die Häuslebauer fertig sind und die Gartenbauer überfordert, auf dieser Schnittstelle liegt unser Schwerpunkt.“ Ein wichtiges Muss für solche Aufgaben sind spezielle Maschinen und Geräte, neben Unimog mit Seilwinde ist der Einsatz des Baggers unverzichtbar, denn: „Ohne Bagger ziehen sich solche Arbeiten in die Länge.“
 
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Die äußeren Bedingungen passen, optimales Winterwetter bescherte gefrorene Bodenverhältnisse. Die riesigen Baumstämme mit zirka einer Tonne Gewicht, werden mittels Seilwinde vom Unimog wie Streichhölzer über das abfallende Gelände nach oben gezogen.
 
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Hier wartet bereits Baggerführer Jürgen Seltenreich, der mit einem kleinen aber äußert kraftvollen Kurzheckbagger die Stämme auf die Straße zieht, wo sie ein Kollege mit der Säge vom Geäst befreit und in zwei Meter lange Stücke aufteilt.
 
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Anschließend werden sie zum Abtransport auf den Sammelplatz gefahren und gestapelt. Nebenan wächst zusehends der Berg an Reisig, welcher später gehäckselt wird.
 
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Drei Tage sind für die Fällarbeiten geplant und weitere zwei um das Grundstück zu kultivieren. Am Ende dürften insgesamt geschätzte 25 Festmeter Holz zusammenkommen, die für den Erhalt der „Schönen Aussicht“ weichen mussten.
 
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Doch bereits am Ende des ersten Tages stellte ein Bürger beim freien Blick ins Tal erfreut fest: „Jetzt kommt der Name „Schöne Aussicht“ wieder zur Geltung.“
 Siehe auch Bericht vom 10.01.2013 
Bilder: bz
Text: boe
18.01.2013