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Zukunftsvisionen beschäftigten den Dilsberger Ortschaftsrat
 
Seniorenfeier bot Information und beste Unterhaltung
29. Januar 2012
 
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Mit bunten Primeln schmückten erste Frühlingsboten die Dilsberger Graf von Lauffen-Halle bei der Seniorenfeier des Ortschaftsrats. „Schön, dass sie da sind.“, begrüßte Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann die knapp 200 Bürger nach einer leckeren Kaffeerunde.
 
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„Mit der Unterstützung von einigen Helfern macht im Großen und Ganzen der Ortschaftsrat diese Veranstaltung für sie.“ Die Frauen der Ortschaftsräte hatten wieder selbst gebacken und ein Kuchen war schöner als der andere.  
 
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Die Chorgemeinschaft Sängerbund, katholischer Kirchenchor Dilsberg und evangelischer Kirchenchor Mückenloch eröffneten das Programm mit ausdrucksvollen Liedern. Freudig sangen sie „Wir feiern heut ein Fest“ oder gefühlvoll die „Rose“ und erfreuten die Zuhörer. Chor und Dirigent Martin Lehmann galt für diesen stimmungsvollen Auftritt ein herzliches Dankeschön.
 
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Als stellvertretender Bürgermeister überbrachte Winfried Schimpf Grußworte und dankte den Ortschafträten für ihren Einsatz. Er zitierte einen irischen Segensspruch und wünschte, dass das Jahr von dieser Tendenz gestalten sein möge. Pfarrer a.D. David Lee übermittelte die Grüße der beiden Kirchengemeinden. „Wir denken oft  konfessionsorientiert und meist löst ein Lachen den Krampf, dann beginnt das Leben.“ Mit bildhaften Beispielen und einem Zitat von Mutter Teresa ging er auf die Erneuerung der Kirche ein und hoffte: „Vielleicht lässt sich unser Herz erweitern.“  
 
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Gedanken zum Dilsberg äußerte der Ortsvorsteher und stellte Veränderungen in der Gemeinde vor. Der Ortschaftsrat versuche mit den wenigen, zur Verfügung stehenden Mitteln vieles zu tun und greife dafür die Ideen und Anregungen der Bürger auf. Die Information der Bürger sei wichtig, welche kurz und problemlos weiter gegeben werde. „Wichtig ist es bei allen Problemen im Gespräch zu bleiben, wir können im Dialog viel erreichen.“
 
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Aus den Reihen der Senioren trug Hannelore Martin von Jörg Zink „Ich werde gerne alt“ vor. Alles gehe langsamer und mühsamer, doch positiv heißt es am Ende: „Alt werden ist die 4. Jahreszeit des Lebens und ich möchte sie kennenlernen.“ Über die Schwierigkeiten von Noah mit der Verwaltung, wenn er heute eine zweite Arche bauen müsste und seinem verzweifelten Dialog mit Gott, berichtete der Ortsvorsteher. Den Flair der Operette holte Prof. Wolfgang Zeller in die Halle und sang a cappella „Das Wolgalied“ aus dem Zarewitsch von Lehár.
 
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Einen Einblick in ihre Arbeit vermittelten die Ortschaftsräte mit einer eigens einberufenen Sitzung über Zukunftsvisionen 2012. Auf der Tagesordnung standen drei Themen: ein neues Nutzungskonzept für die „Schöne Aussicht“ als Skihotel mit  Skipiste und Rodelbahn, die Lösung der Verkehrsprobleme in der Rainbach durch einen Autoaufzug sowie die Übergabe der Feste Dilsberg zur freien Verwendung mit Aufhebung des Denkmalschutzes.
 
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Ein Sketch der gut ankam und im Wesentlichen aus der Feder von Ortschaftsrat Walter Berroth stammte.
 
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Diese Stimmung konnte nur noch die Trachtenkapelle Dilsberg unter der Leitung von Walter Nußko toppen. Mit Polka und Marsch unterhielten sie die Gäste und animierten zum Mitsingen bekannter Volkslieder, was mit der Unterstützung des Gesangsduos Yvonne Kloß und Reinhard Greulich problemlos klappte.
 
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"Es ist uns eine Ehre", dankte Ortsvorsteher Hoffmann den ältesten Teilnehmern Anita Erles, Frieda Rupp, Edelfriede Müßig, Heinrich Schild sowie Hermann Wetzel für ihr Kommen und überreichte zusammen mit seinem Stellvertreter Karlheinz Streib Präsente.
 
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„Dank an alle die dazu beigetragen haben, dass wir feiern konnten. Auch Roswitha Schneckenberger, der guten Seele im Rathaus, für die Vorbereitungen.“ Mit diesen Worten beendete der Ortsvorsteher den offiziellen Teil des Nachmittags und die Musiker spielten zum gemütlichen Ausklang.
 
Bilder: Rupert Dworschak
Text: boe
30.01.2012