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Schranke verhindert illegale Durchfahrt im Bannholzwald
 11. März 2012
  
Der Verbindungsweg im Bannholzwald zwischen Dilsberg und Mückenloch wurde verkehrswidrig von Autofahrern als Abkürzung benutzt, was bei Spaziergängern, Fahrradfahrern und Anwohnern im Wohngebiet für Unmut sorgte. Immer wieder erreichten den Ortschaftrat (OR) Beschwerden, dass der Waldweg befahren wird, weshalb er den Antrag stellte, die vorhandene nicht genutzte Schranke zu aktivieren, um eine illegale Durchfahrt zu verhindern. Vom Antrag bis zur Ausführung vergingen zwei Jahre, bevor Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann, zusammen mit dem stellvertretenden Ortsvorsteher Willi Wallstab aus Mückenloch, das fertige Werk betrachten konnten.
 
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Obwohl es sich um keine öffentliche Straße handelt, was die angebrachten Verkehrsschilder signalisieren, passieren hier immer wieder Autos und zwingen Fußgänger zum Ausweichen. „Wir wollen die Leute nicht ärgern, doch es ist traurig, dass man hier eine Schranke hinmachen muss!“, stellte OR Rüdiger Ruf fest. Kollege Karlheinz Streib ergänzte: „Die Aktion soll die Anwohner im Neubaugebiet schonen und die Landwirte benutzen ohnehin den unteren Teerweg zur Hühnerfarm.“
 
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Die Maßnahme sei bereits lange bekannt, informierte Ortsvorsteher Hoffmann und berichtete, dass der Antrag zwar schnell genehmigt wurde, jedoch langwierige Genehmigungsphasen Geduld erforderten. „Der Forst sagt zu Recht, das ist ein Waldweg und duldet die Zufahrt nur  bis zum Schützenhaus.“ Alle Landwirte seien informiert worden und hätten ihr schriftliches Einverständnis zur Schließung der Schranke erteilt, da sie den Haberwaldweg benutzen. Die alte Schranke war, wie vom Straßenverkehrsamt gefordert, funktionsgerecht zu richten.
 
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Um die Kosten so gering als möglich zu halten zeigte der OR Eigeninitiative, wie der Ortsvorsteher mitteilte. „Mein Dank gilt Ortschaftsrat Rüdiger Ruf als federführender Initiator.“ Dieser führte mit der logistischen Unterstützung durch OR Hans Hermann Erles die erforderlichen Arbeiten durch, spendierte Farbe und trug einen rot/weißen Anstrich auf. OR Jürgen Maurer brachte mit dem Traktor das verbogene Wiederlager in Lot und stellte die Funktionalität her.
 
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Um die Kosten so gering als möglich zu halten zeigte der OR Eigeninitiative, wie der Ortsvorsteher mitteilte. „Mein Dank gilt Ortschaftsrat Rüdiger Ruf als federführender Initiator.“ Dieser führte mit der logistischen Unterstützung durch OR Hans Hermann Erles die erforderlichen Arbeiten durch, spendierte Farbe und trug einen rot/weißen Anstrich auf. OR Jürgen Maurer brachte mit dem Traktor das verbogene Wiederlager in Lot und stellte die Funktionalität her.
 
Bilder: bz (Bild 6 & 7: privat Rüdiger Ruf)
Text: boe
11.03.2012