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OGV setzt Rotblättrige Rotbuche auf zukünftigem Stefan-Wiltschko-Platz
 
 18. April 2012
 
Wie der Ortschaftsrat bei der Verabschiedung von Stefan Wiltschko mitteilte, erhält die städtische Grünfläche am Verkehrsknotenpunkt „Linde“ seinen Namen. Die Gestaltung des neuen Platzes übernimmt einmal mehr der Obst- und Gartenbauverein (OGV), der als erstes eine Rotblättrige Rotbuche (Fagus sylvatica purpurea) pflanzte. Bei dem 15 Jahre alten und zirka 5 Meter hohen Prachtexemplar handelt es sich um den Jubiläumsbaum vom Kreisverband (LOGL), wozu der OGV und der Ortschaftsrat ebenfalls einen Anteil spenden.
 
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Der Laubbaum, dessen Namen für Laien wie eine überflüssige Dopplung klingt, ist eine Weiterzüchtung der klassischen Rotbuche (Fagus sylvatica), der anstelle grüner durch matte schwarzrote Blätter besticht. Der mächtige Baum, dessen Blüten ebenfalls eine Rotfärbung aufweisen, kann bis zu 35 Meter hoch werden. Der OGV wird in der nächsten Zeit den Platz sowie einen Treppenaufgang anlegen. Von dieser Stelle aus kann man einen wunderbaren Blick auf den malerischen Bergkegel genießen und Sitzbänke werden zum Verweilen einladen.
 
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Doch bis es soweit ist heißt es für die ehrenamtlichen Helfer des OGV Ärmel hochkrempeln und anpacken. Bei der Pflanzaktion unterstützte sie Andreas Erles, der sich mit seinem Bagger die rutschige Wiesenböschung hinauf kämpfte und das Pflanzloch ausgrub.
 
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Mit dem Transportbügel hievte er die Buche vom Laster der Baumschule Müller und manövrierte den Ballen akkurat ins Loch.
 
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„Der steht wie eine Eins!“, stellte der OGV Vorsitzende Karlheinz Streib fest und überprüfte sein Augenmaß zusätzlich mit der Wasserwaage.
 
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Aus drei Stangen wurde ein Baumgerüst angefertigt, welches die Baggerschaufel wie Butter in die Erde drückte.
 
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Per Muskelkraft schippten die Männer das Loch wieder zu und setzten die Grasnarbe drauf.
 
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Als Ehrengast beobachtete Stefan Wiltschko, zusammen mit seiner Schwester Margarete Canters, die Pflanzaktion und übernahm mit Franz Göschl das Angießen des Baumes.
 
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Der Anfang ist gemacht und der Baum hat eine neue Heimat gefunden. Auf ein gutes Gedeihen stießen die Helfer, Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann und Vertreter des Ortschaftrates an.
 
Bilder: bz
Text: boe
19.04.2012