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"Tag der offenen Tür" präsentierte Artenvielfalt der Kleintiere
 
Gemütlicher Aufenthalt in der Dilsberger Zuchtanlage
8. Juli 2012
  
Viele Familien führt ihr täglicher Spaziergang zu den Dilsberger Kleintierzüchtern, wo sie auf den großen Buntsandsteinblöcken der gegenüberliegenden Seite Platz nehmen und Ziege sowie Tauben im vorderen Gehege betrachten. Am „Tag der offenen Tür“ können kleine und große Besucher auf Entdeckungstour gehen und beim Rundgang durch die Anlage Kleintiere aus nächster Nähe betrachten, wo sich manch ein Exemplar ohne Scheu streicheln lässt. An diesem Tag bietet die gepflegte Zuchtanlage im Bannholzwald neben einem gemütlichen Aufenthalt auch informative Einblicke in die bunte Artenvielfalt der Kleintierwelt.
 
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Wie Vorsitzender Franz Haubrich erzählte, erfordert die Kleintierzucht eine gehörige Portion Idealismus, denn jeder Züchter ist für seine Parzelle verantwortlich und muss sich zusätzlich an der Pflege der Anlage beteiligen. Das bedeutet jeden Morgen erst einmal seine Tiere mit Futter und Wasser versorgen, um sie danach ins Freigehege zu lassen. Bei den aktuellen Temperaturen spielt eine ausreichende Wasserversorgung eine besonders wichtige Rolle. Am Abend geht es dann wieder zurück ins sichere Nachtquartier, damit Marder keine Chance auf Beutezug haben. Zum Wohle der Tiere und für gute Zuchterfolge ist eine kontinuierliche Versorgung von großer Bedeutung.
 
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Ein zeitintensives Hobby das die sechs aktiven Züchter aus Dilsberg und Mückenloch betreiben, die sich insgesamt um über 170 Kleintiere kümmern. Darunter befinden sich Tauben und Kaninchen, eine Ziege sowie eine große Auswahl an Hühnern. Neben den schwarz/weiß gestreiften Zwergorpingtons lassen sich mittelgroße und lebhafte Italiener mit ihren diversen Farbeinschlägen sowie Rosenkamm bewundern, aber auch Vorwerkhühner, die sich durch einen kräftigen Körperbau und ihr ruhiges zutrauliches Wesen auszeichnen.
 
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Einmal mehr waren die Kaninchenställe ein beliebter Treffpunkt, wo die drolligen schwarzen Zwergwidder nicht nur Kinder in Entzücken versetzten. Hier zog der Hasennachwuchs die Besucher magisch an und ließ sich nur allzu gern das kuschelige und glänzende Fell kraulen. Diese strahlenden Kinderaugen sind für die Kleintierzüchter eine zusätzliche Motivation ihr kleines Tierparadies zu erhalten.
 
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Viele Besucher kommen aber extra wegen der guten Verpflegung zum „Tag der offenen Tür“ in den Bannholzwald, denn hier stehen noch das traditionelle Rindfleisch mit Meerrettich sowie leckere Schnitzel auf der Speisekarte. Am Nachmittag rundete eine leckere Kuchenauswahl das reichhaltige Angebot ab.
 
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Die Plätze im wetterfesten Zelt füllten sich im Nu und die Gäste genossen wieder einmal die gemütliche Atmosphäre bei den Kleintierzüchtern.
 
 
Bilder: Rupert Dworschak
Text: boe
09.07.2012