OR Briefkopf
 
  
Bericht aus dem Ortschaftsrat -
Sitzung 8. April 2019
   

Die vorletzte Sitzung des amtierenden Ortschaftsrates fand in fast voller Besetzung statt.
 
Vor Eintritt in die Tagesordnung machte eine Bürgerin wieder einmal auf die Probleme mit dem Minispielfeld an der Grundschule aufmerksam. Dort hat inzwischen ein Anwohner mit Kabelbindern das Tor verschlossen, wozu er natürlich nicht berechtigt ist. Die Bürgerin regte an, den Bolzplatz beim FC, den dieser im Moment verschlossen hält, den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen.

  
Dabei wurde von Mitgliedern des Ortschaftsrats festgestellt, dass dieser Hartplatz Eigentum der Stadt ist, der sowohl für den FC als auch für die Bürger und für die Besucher der Jugendherberge gebaut worden ist. Ortsvorsteher Hoffmann sicherte zu, den Vorschlag aufzugreifen.

Aus dem nichtöffentlichen Teil der Letzten Sitzung gab Ortsvorsteher Hoffmann u.a. bekannt:

  • Die Renovierungsarbeiten der Jugendherberge laufen nach Plan.
     
  • Der Ortschaftsrat hatte beim Max-Born-Gymnasium um einen Entwurf für ein Graffiti am Anfang des Bannholzweges gebeten. Mit diesem Graffiti sollen Lastwagenfahrer abgehalten werden, in den Bannholzweg einzubiegen, statt die Abzweigung nach Mückenloch zu nehmen. Von den vorgelegten Entwürfen wurde einer als eventuell realisierbar angesehen. Allerdings ist auch der noch zu modifizieren.
     
  • Ein Ortschaftsrat berichtete von den Vorgängen um den besonderen Friedhof für die Bewohner/Bewohnerinnen des Dilsbergerhofes (siehe gesonderte Berichterstattung auf der Dilsberg-Homepage).
      
  • Um eine E-Bike-Ladestation in Dilsberg zu installieren, werden noch Sponsoren gesucht.
       
  • Die Probleme mit den Decken in der Grundschule, aus denen offensichtlich Isoliermaterial rieselt, werden nun angegangen.

 
Ein Baugesuch aus der Oberen Straße beschäftigte dann die Rätinnen und Räte. Hier wurden von der Bauherrin fünf Befreiungen vom Bebauungsplan beantragt, die einzeln diskutiert wurden. Der Beschlüsse fielen dann jeweils einstimmig aus:
Vier der beantragten Befreiungen (u.a. die zur Dachdeckung mit Falzziegeln) wurde zugestimmt. Keine Zustimmung fand allerdings der Antrag auf Einbau von zwei Dachflächenfenstern. Hier sollte an der im Bebauungsplan festgelegten Verpflichtung zum Einbau von Dachgauben festgehalten werden. (Diesem Votum schloss sich inzwischen auch der BUV-Ausschuss des Gemeinderates wenn auch in einer knappen Entscheidung an)

Das zweite Baugesuch zur Errichtung eines Carports im Tillyweg war rasch behandelt. Der Ortschaftsrat stimmte mit der Maßgabe zu, dass eine seitliche Verkleidung des Carports ausdrücklich ausgeschlossen wird.
 
Der Nachtwächterumzug zur sog. Earth-Hour, an dem ca. 120 Personen teilgenommen haben, wurde vom Ortschaftsrat als voller Erfolg bewertet. Es wurde angeregt, diese Veranstaltung im nächsten Jahr zu wiederholen.
  
Auch der Stadtputztag, an dem 13 Bürgerinnen und Bürger Dilsbergs teilgenommen haben, wurde als wichtiges bürgerschaftliches Engagement gewertet. Als Wehmutstropfen musste allerdings festgestellt werden, dass das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei ca. 62 Jahren lag und das auch nur deswegen, weil zwei Jugendliche aus einer Familie in der Feste unter den Müllsammlern waren.
 
Was in anderen Ortsteilen der Stadt unter der Tagesordnung erschien, wurde in Dilsberg unter dem Sammelpunkt „Mitteilungen und Fragen“ behandelt:
Der Ortschaftsrat nahm zustimmende Kenntnis sowohl von der geänderten Geschäftsordnung des Gemeinderates als auch von der neuen Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeit. Allerdings wurde dabei betont, dass auch nach der Erhöhung die Entschädigungssätze eine der niedrigsten im Rhein-Neckar-Kreis sind.
  
Aus der Mitte des Ortschaftsrates wurde noch nach dem Stand der Baumaßnahme in der Unteren Straße gefragt. Hier liegt nach dem Abriss des alten Hauses die Baustelle seit vielen Monaten brach und bietet einen immer mehr verwilderten Eindruck. Der Ortsvorsteher konnte keinen Grund für den Stillstand benennen und will Informationen zu der Angelegenheit einholen, zumal der genehmigte Bauantrag für das Gebäude demnächst seine Gültigkeit verlieren wird.
 
Zum Schluss berichteten die Mitglieder des Rates noch vom aktuellen Stand der Wahlbewerbungen für den neuen Ortschaftsrat. Dabei stellte sich heraus, dass immerhin sieben der derzeitigen Mitglieder wieder für das Gremium kandidieren. Das sowohl an Lebensalter als auch an „Dienstalter“ älteste Mitglied kandidiert allerdings nicht mehr.
  
Walter Berroth
11.04.2019