Dilsbergwappen115x80 Bericht aus dem Ortschaftsrat

Sitzung 12. November 2018
   
Nach achtwöchiger Pause traf sich wieder einmal der Ortschaftsrat, um über einen  Bauantrag zu entscheiden, Informationen entgegenzunehmen und einige Weichen für die Zukunft zu stellen.

  
Die positive Entscheidung zum Umbau der ehemaligen Apotheke ist dem Ortschaftsrat leicht gefallen. Soll hier doch das Dachgeschoss zu zwei Wohnungen ausgebaut und ein Dachbalkon eingebaut werden. Eine Befreiung war hier lediglich hinsichtlich der Anzahl der Wohnungen zu erteilen, da der Bebauungsplan maximal zwei Wohnungen pro Haus vorsieht, hier aber die Aufteilung des Gebäudes in drei Wohnungen beabsichtigt sind. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Bauantrag nicht wieder Anlass für Mitbürger sein wird, erneut Einsprüche gegen das Bauvorhaben einzulegen.
  
Sehr umfangreich und aufschlussreich war der Abschlussbericht des Arbeitskreises „Wege“, der insbesondere die Schulwege untersucht und Verbesserungsvorschläge gemacht hat. Dieser Arbeitskreis wurde initiiert von Frau Harth. Beteiligt waren neben dem Ortsvorsteher die Ortschaftsrätinnen Schmitt, Nohe-Weinert und Frau Seufert Beratend stand die Schulleiterin der Grundschule, Frau Witt-Herrmann zur Seite. Der Ortschaftsrat dankte der Arbeitsgruppe für ihre Tätigkeit und beschloss, in einer der nächsten Sitzungen sich mit den Inhalten dieses Papiers eingehend zu beschäftigen.
  
Um das alte Problem der Geschwindigkeitsüberschreitungen in den Dreißiger-Zonen Dilsbergs wenigstens zu relativieren, beschloss der Ortschaftsrat, Plakattafeln aufzustellen, mit denen die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung angemahnt werden soll.

Von der Verkehrstagefahrt wurde berichtet, dass deren Teilnehmer – ebenso wie viele Bürger - wohl sehr erstaunt über das „Bauwerk“ Querungshilfe an der Kreuzung Postweg-Hasengarten-Jakob-Bernhard-Straße waren. Sie forderten das Tiefbauamt Neckargemünd auf, diese Konstruktion  anzupassen und durch Sicherheitssäulen abzusichern. In der Neuhofer Straße soll dem Antrag eines schwerbehinderten Anwohners entsprochen werden, einen personenbezogenen behindertengerechten Parkplatz einzurichten.

Wie nach einer langen Sitzungspause nicht anders zu erwarten, nahm der Tagesordnungspunkt „Mitteilungen und Anfragen“ einen breiten Raum ein:
  • Nach einem ersten gemeinsamen Gespräch der drei Neckargemünder Ortschaftsräte mit Herrn Maier von der Stiftung Rehabilitation über Jugendarbeit in den Ortsteilen soll im Frühjahr im Dilsberger Ortschaftsrat über mögliche Maßnahmen gesprochen werden.
  • Der Parkplatz an der Steige wurde komplett neu asphaltiert. Die Parklinien wurden wie zuvor aufgebracht. Damit ist eine eingebrachte Idee zum Längsparken zunächst ad acta gelegt.
  • Die Reparatur der zum Land gehörenden Geländer entlang der Stadtmauer soll angemahnt werden.
  • Der Seniorennachmittag im Rahmen des Bohrermarktes war bei der Dilsberger Bevölkerung auf großes Interesse gestoßen: Ca 70 Dilsbergerinnen und Dilsberger haben daran teilgenommen.
Der Dilsberger Seniorennachmittag soll am 27. Januar 2019 stattfinden.
  • Von der Burg wurde berichtet, dass die Renovierung des Turmes tatsächlich nächstes Jahr tatsächlich in Angriff genommen werden soll. Die Saisoneröffnung findet am 31. März statt.
  • Am Blumenstrich werden die letzten, untenliegenden Häuser an die Kanalisation angeschlossen. Sie haben bis jetzt noch Abwassergruben.
  • Mit Freude wird angemerkt, dass die seit vielen Monaten angemahnte Korrektur des Hinweisschildes an der Kreuzung Neuhoferstraße nunmehr vollzogen ist. Nach jahrelangen Bemühungen gibt es nun einen Hinweis auf den Friedhof.
  • Um den Informationsfluss über den Stand der Renovierung der Jugendherberge zu gewährleisten, soll es regelmäßige Gespräche zwischen Vertretern des Jugendherbergswerkes, dem Bürgermeister und dem Ortsvorsteher geben. Die momentane Bauverzögerung scheint wohl auf Differenzen zwischen den Anforderungen des Denkmalschutzes und des Brandschutzes zurückzuführen zu sein.
  • Ein Stadtrat wurde beauftragt, im Rahmen des Ausschusses „Bauen, Umwelt und Verkehr“ nach dem Stand der Planungen für das Feuerwehrhaus nachzufragen. Die Nachfrage hat inzwischen ergeben, dass im Moment die Träger öffentlicher Belange zum Baugesuch angehört werden. Von diesen kamen aber – so Bürgermeister Volk – bisher keine wesentlichen Einwände.
  
Ein relativ langer nichtöffentlicher Teil der Sitzung ließ den Ratsmitgliedern nicht mehr viel Zeit bis zur Mitternacht. Die früher gepflogene Tradition des abschließenden Umtrunks in einer Gastwirtschaft ist schon lange auf ein einmaliges jährliches Treffen der Ratsmitglieder im Rahmen der Vorbereitung des Seniorennachmittags reduziert.
   
Walter Berroth
16.11.2018