Dilsbergwappen115x80 Bericht aus dem Ortschaftsrat

Sitzung 19. Juni 2017
    

Die Plätze für die Besucher der Ortschaftsratssitzung waren diesmal gut besetzt. Das lag hauptsächlich an dem Tages-ordnungspunkt „Planung neues Feuerwehrgerätehaus‘“.
  
In der Bürgerfragestunde wies ein Bürger aus der Unteren Straße darauf hin, dass die Wege um den Dilsberg so zugewachsen seien, dass man dort nicht einmal mehr mit kurzen Hosen gehen könne. Ortsvorsteher Hoffmann wies darauf hin, dass die meisten dieser Wege dem Land gehörten und damit die Schlösserverwaltung für deren Pflege zuständig sei. Er sicherte aber zu, das Mähen sowohl der städtischen als auch der landeseigenen Wege anzumahnen.
 
Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung gab Hoffmann bekannt:
Die unterschiedlich beantragte Beleuchtung der Straßen nach Mückenloch bzw. zum Dilsbergerhof im Moment nicht mehre weiterverfolgt werden:

Die Beleuchtung der Mückenlocher Straße ist nicht finanzierbar. Die Beleuchtung der Straße zum Dilsbergerhof ist erst dann sinnvoll, wenn diese Straße eine entsprechende Verbreiterung erfahren und einen Gehweg erhalten hat.
Auf Nachfrage eines Ortschaftsrates nach den Öffnungszeiten des Gasthofes „Zur Linde“ wurde bekanntgegeben, dass dieser zumindest im Sommer am ersten Sonntag eines jeden Monats für die Allgemeinheit geöffnet wird. Genaues soll der Homepage des Gasthofes entnommen werden.
  
Zum Tagesordnungspunkt Planung Feuerwehrgerätehaus war Feuerwehrkommandant Harald Theocharidis anwesend, um die aktuelle Entwicklung vorzustellen:

Nachdem im Dezember ein erstes Planungsgespräch mit dem Feuerwehrbeauftragten der Stadt, Herrn Horvath stattgefunden hat, wurden bei einem Termin mit Bürgermeister Volk im am 10. Mai konkrete Beschlüsse gefasst: Das Gebäude muss gemäß einer verbindlichen DIN-Norm errichtet werden. Geplant wird für die Zukunft für 40 männliche, 10 weibliche und 15 Jugend- Feuerwehrleute. Es sollen vier Boxen für die Dilsberger Wehr und eine zusätzliche Box für Materialien der Neckargemünder Wehr entstehen. Ob ein kleiner Anbau für den Bauhof möglich ist, muss noch abgeklärt werden. Das Stadtbauamt sucht nun nach Planern, die bereits solche Gebäude geplant haben. Auf einer der nächsten Gemeinderatssitzungen soll dann die Planungsvergabe beschlossen werden. Die ursprüngliche Idee, einen zusätzlichen Zugang zum Alten Hofweg über die Neuhofer Straße zu schaffen, ist fallengelassen worden.
  
Abschließend erklärte Kommandant Theocharidis, dass er – der für die Sicherheit der Feuerwehleute verantwortlich sei - langfristig die derzeitige Situation nicht mehr verantworten könne, da das Leben und die Gesundheit der Einsatzkräfte nicht auf Dauer gewährleistet werden kann. D.h.: Sollte es zu keinem Neubau kommen, müsste der Standort in der Feste letztendlich geschlossen werden.
 
Ein weiteres „Dauerbrennerthema“ ist das Minispielfeld bei der Schule, das durch Fremdbenutzung zu einer enormen Lärmbelästigung der Nachbarschaft dieses Platzes führt. Bei einem Ortstermin mit Bürgermeister, Stadtbaumt und Ordnungsamt wurde folgende Regelung vereinbart:

Das Spielfeld erhält eine Umzäunung mit abschließbarem Zugang. Schlüssel für die Anlage sollen erhalten: Die Schule, die kooperierenden Vereine und weitere Nutzer (Eltern), die sich verpflichten die Anlage nur unter Einhaltung der zeitlichen und sonstigen Rahmenbedingungen zu nutzen. Die Ratsmitglieder begrüßten dies Neuregelung, wenn auch bedauernd, dass es wegen der Unvernunft einiger Bürger zu einer solchen Maßnahmen kommen muss.
  
Der Sammeltagesordnungspunkt „Mitteilung und Anfragen“ brachte weitere Informationen und Anregungen des Ortsvorstehers und der Mitglieder des Rates:

  
*  Der schon lange vorgesehene Fahrradständer für die Feste ist eingetroffen und wird in nächster Zeit montiert werden.*  Bei der Verabschiedung von Pfarrer Steidle wird der Bürgermeister auch im Namen der Ortsteile sprechen.
*  Das Schild, das gegenüber der Ampel in Rainbach angebracht worden ist, um die Verkehrsteilnehmer vom Hupen abzuhalten, ist ein privat angebrachtes.
*  Bewohner der Feste beklagen sich darüber, dass ein Anwohner vom Dorfplatz aus eine Drohne über die Häuser fliegen lässt. Dazu wurde festgestellt, dass es inzwischen klare gesetzliche Regelungen für den Betrieb von Drohnen gebe. Wenn ein Bürger sich nicht an diese hält, ist es das Recht Betroffener, diese Gesetzesverstöße bei der zuständigen Polizeibehörde zur Anzeige zu bringen.
*  Noch bei Büchsenlicht verließen die Mitglieder des Rates das Rathaus. So hatten sie noch die Chance, ein wenig den lauen Sommerabend zu genießen.

  
Walter Berroth
21.06.0217